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Zuckerberg siegt im Facebook-Streit

Ein Gericht in Boston hat eine Klage der Winklevoss-Zwillinge gegen Facbook-Gründer Mark Zuckerberg wegen Ideenklaus abgeschmettert. Dabei geht es um sehr viel Geld: Facebook steht vor einem 100-Milliarden-Dollar-Börsengang.

25.07.2011

Im Streit um die Facebook-Entstehung kann Firmengründer Mark Zuckerberg den nächsten Sieg verbuchen. Erst wies der Oberste Gerichtshof in Washington eine Klage ehemaliger Kommilitonen ab, die Zuckerberg Ideenklau vorgeworfen hatten. Und jetzt hat sich auch ein Gericht in Boston auf seine Seite geschlagen.

Richter Douglas Holding Woodlock schloss am Freitag den Fall, der seit 2007 gärte. Eine Begründung gab es zunächst allerdings nicht. Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss sowie ihr Mitstreiter Divya Narendra hatten in Boston klären lassen wollen, ob Facebook und Zuckerberg ihnen wichtige Informationen zum Verfahren vorenthalten haben. Dabei ging es vor allem um Chat-Nachrichten aus der Gründungszeit von Facebook.

Die Winklevoss-Zwillinge hatten zu Studienzeiten ihren Kommilitonen Zuckerberg als Programmierer für eine Website engagiert, die sie zusammen mit ihrem Partner Narendra aufbauen wollten. Zuckerberg, so behaupten die Winklevoss-Brüder, habe jedoch ihre Idee gestohlen und heimlich sein eigenes soziales Netzwerk namens Facebook aufgezogen.

Winklevoss-Zwillinge erhielten bereits 65 Millionen Dollar

Eigentlich schienen die Vorwürfe schon 2008 aus der Welt geräumt, als die Streithähne einen Vergleich schlossen. Doch die Zwillinge wollten den Vertrag nachträglich annullieren lassen. Die Einigung hatte ihnen damals 65 Millionen Dollar eingebracht. Sie werfen Facebook jedoch vor, sie über den Tisch gezogen zu haben und wollen ihre Ideenklauvorwürfe wieder aufgreifen und neu verhandeln.

Gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg kündigte der Winklevoss-Anwalt bereits an, das Verfahren in Boston wieder ans Laufen kriegen zu wollen. Die Kläger erhoffen sich mit neuen Beweisen in der Hand bessere Karten in dem Streit. Vor dem Obersten Gerichtshof hatten die Zwillinge letztlich aufgegeben.

Bei Facebook tummeln sich nach letztem Stand 750 Millionen Menschen - was die Website für die Werbeindustrie hochinteressant macht. Mittlerweile kursieren Facebook-Bewertungen von 100 Milliarden Dollar und mehr.

Für Facebook ist es wichtig, die Streitigkeiten um die Anfänge des weltgrössten Online-Netzwerks in den kommenden Monaten endgültig aus der Welt zu räumen. Denn für kommendes Jahr wird mit einem Börsengang von Facebook gerechnet.

(rcv/laf/awp)

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Richter Douglas Holding Woodlock schloss am Freitag den Fall, der seit 2007 gärte. Eine Begründung gab es zunächst allerdings nicht. Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss sowie ihr Mitstreiter Divya Narendra hatten in Boston klären lassen wollen, ob Facebook und Zuckerberg ihnen wichtige Informationen zum Verfahren vorenthalten haben. Dabei ging es vor allem um Chat-Nachrichten aus der Gründungszeit von Facebook.

Die Winklevoss-Zwillinge hatten zu Studienzeiten ihren Kommilitonen Zuckerberg als Programmierer für eine Website engagiert, die sie zusammen mit ihrem Partner Narendra aufbauen wollten. Zuckerberg, so behaupten die Winklevoss-Brüder, habe jedoch ihre Idee gestohlen und heimlich sein eigenes soziales Netzwerk namens Facebook aufgezogen.

Winklevoss-Zwillinge erhielten bereits 65 Millionen Dollar

Eigentlich schienen die Vorwürfe schon 2008 aus der Welt geräumt, als die Streithähne einen Vergleich schlossen. Doch die Zwillinge wollten den Vertrag nachträglich annullieren lassen. Die Einigung hatte ihnen damals 65 Millionen Dollar eingebracht. Sie werfen Facebook jedoch vor, sie über den Tisch gezogen zu haben und wollen ihre Ideenklauvorwürfe wieder aufgreifen und neu verhandeln.

Gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg kündigte der Winklevoss-Anwalt bereits an, das Verfahren in Boston wieder ans Laufen kriegen zu wollen. Die Kläger erhoffen sich mit neuen Beweisen in der Hand bessere Karten in dem Streit. Vor dem Obersten Gerichtshof hatten die Zwillinge letztlich aufgegeben.

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Für Facebook ist es wichtig, die Streitigkeiten um die Anfänge des weltgrössten Online-Netzwerks in den kommenden Monaten endgültig aus der Welt zu räumen. Denn für kommendes Jahr wird mit einem Börsengang von Facebook gerechnet.

(rcv/laf/awp)


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