Neue Kredite stehen an
Die Geschichte von Charles Vögele seit dem Börsengang 1999 verlief alles andere als erfolgreich. Was dazu führte, dass die Gruppe zu einem Spekulationsobjekt verkommen ist. Die Migros, lange Jahre der grösste Aktionär des Modehauses,
versenkte in eineinhalb Jahren über 20 Millionen Franken im Betrieb und hat sich inzwischen weitgehend zurückgezogen.
Verwaltungsratspräsident Katz hat mit dem Rückzug von Teleios nur eine kurze Verschnaufspause. Bis Ende April muss er sicherstellen, dass die Banken Vögele nicht im Regen stehen lassen. Credit Suisse, UBS, Deutsche Bank, ZKB und weitere Kantonalbanken gewähren dem Händler als Syndikat eine Kreditlinie über 250 Millionen Franken. Die läuft aus, muss aber erneuert werden. Selbst eine Kapitalerhöhung steht im Raum. Das dürfte mit ein Grund sein, dass der Hedgefonds um Kuzinar sich nun vom Objekt der Begierde trennte, zumal die Gruppe mit Vögele schon einen siebenstelligen Betrag in den Sand gesetzt hat.