Philippe Gaydoul und Thomas Matter: Volles Risiko

Zwei Freunde geben Gas. Navyboot-Besitzer Philippe Gaydoul und Banker Thomas Matter reissen­ ­zusammen ein ­Geschäft nach dem anderen an – ­neuerdings sogar als Financiers im Eishockey. ­­Und so funktioniert das «Duo Infernale».

VonStefan Barmettler
24.08.2012

Der eine, der Milliardär, hat stets zwei Handys und eine Marlboro Gold in Griffnähe, der andere, der 150fache Millionär, ist mit einem Handy und mit Parisienne unterwegs. Dieser Tage wird noch etwas mehr telefoniert und geraucht als sonst. Philippe Gaydoul (40) und Thomas Matter (46), enge Freunde, die schon mal das Feriendomizil auf Mallorca teilen, sind gefragt und gefordert.

In ihrem bunten Firmenreich – sie besitzen einen Sportclub, einen Kursaal, eine Uhrenfirma, eine Schuhmarke, eine Privatbank – ist einiges los. Rote Zahlen – rote Köpfe. Obendrein haben sie ein weiteres Problem: Sie fühlen sich missverstanden. Und fragen sich insgeheim, weshalb sie wieder als Reizfiguren herhalten müssen.

Dabei haben sie doch kürzlich «in einer spontanen Rettungsaktion» (Matter) den Eishockeyclub Kloten Flyers vor dem Untergang bewahrt und 6 Millionen Neugeld versprochen: 4,8 Millionen von Gaydoul, 1,2 Millionen von Matter.

Andere würden durchs Stadion getragen, sie werden kritisiert. Kaum ist die Neuakquisition der beiden auf sicherem Eis, brüllen die Fans «Skandal, Skandal», und die beiden Retter mussten sich in Leserbriefen als «Grös­senwahnsinnige« und als «CHF-Bulldozer» beschimpfen lassen. Dass Matter, ein bekennender Fussballfan, keine grosse Ahnung von Eishockey hat, wie er offen zugibt, macht ihn in den Augen der Fans nur noch verdächtiger. Und den Riss im Eis noch breiter.

Deshalb jetzt nur keine neue Angriffsfläche bieten und die nächsten Wochen auf Tauchstation gehen. Eine Story über sich möchten sie in der BILANZ lieber nicht lesen, und wenn, dann höchstens auf zwei Seiten und «ganz weit hinten im Heft» (Matter), eine Titelstory wäre «ganz schlecht» (Gaydoul). Dieser steht mit der Presse derzeit ohnehin auf Kriegsfuss, seit ihm eine Liaison mit der «10 vor 10»-Moderatorin Christine Maier nachgesagt und der Freundeskreis mit indiskreten Fragen bestürmt wird.

Um der mässigen Begeisterung für einen Artikel Nachdruck zu verleihen, werden zwei PR-Berater losgeschickt mit dem Auftrag, eine Story abzuwenden. Als dies nicht gelingt, willigen die beiden doch noch zu Hintergrundgesprächen und zu einem Fototermin ein.

Schillerndes Duo. Gaydoul und Matter – ein schillerndes Investorenduo. Matter, der bereits im Alter von 13 Jahren mit Aktien der Pharmafirma Astra spekulierte, ist der ausgebuffte Händler und Banker, der nebenher bei der SVP des Kantons ­Zürich eine Karriere als Nationalrat anstrebt. Seine Nähe zum Tessiner ­Financier Tito Tettamanti und zu den SVP-Granden Christoph Blocher und Peter Spuhler schürt weitere Emotionen. Matters Vermögen wird auf 100 bis 200 Millionen Franken geschätzt.

Gadyoul, dessen Grossvater Karl Schweri den Discounter Denner gegründet hat, rackerte sich beim Detailhändler von der Hilfskraft bis zum Firmenchef hoch. 2007, als er in der Schweiz der uneingeschränkte Liebling der Einkaufskörbe war, verkaufte er das florierende Geschäft an Konkurrent Migros, worauf ein Goldregen über ihm und seiner Mutter Denise Gaydoul-Schweri ­niederging: In einer ersten Tranche kassierten sie 850 Millionen; diesen Frühling, bei seinem definitiven Ausscheiden als Denner-Präsident, wurden weitere 150 Millionen fällig. Macht total eine Milliarde. Ein überaus geglückter Exit. Gaydoul dementiert den Verkaufspreis nicht, den man in den Medien bei 850 Millionen vermutete.

Reich ausgestattet. Das war Pulver für neue Abenteuer. Der Detailhändler und der Banker sind mittlerweile vielfältig synchronisiert. Nicht nur bei der EHC Kloten Sport AG, ihrem jüngsten Projekt. Es gibt noch ein halbes Dutzend weitere, diverse sind der Öffentlichkeit gar nicht bekannt. Da wäre Matters unternehmerisches Zentrum, die Neue Helvetische Bank im Zürcher Seefeld. Er fungiert als VR-Präsident und ist mit 30 Prozent bestimmender Aktionär. Zweitwichtigster ist Freund Philippe mit 9,5 Prozent. Dessen finanzielles Epizentrum heisst ­Gaydoul Group, eine Beteiligungs­gesellschaft, die ihm und seiner Mutter gehört. Die Gruppe beschäftigt weltweit 600 Mitarbeiter.

Matter ist an der Gaydoul Group nicht beteiligt, aber er sitzt in ihrem Verwaltungsrat, zuständig für Asset Management, Immobilien und für Finanzfragen. Es gibt viel zu tun: Die Gruppe verwaltet rund eine Milliarde Franken.

Die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Bäch SZ hat sich in den letzten vier Jahren ein buntes Reich an Marken ­zusammengekauft, allesamt «zwischen Premium und Luxus» (Eigenbeschrieb). Dazu gehören Navyboot (Schuhe), Fogal (Strümpfe), Jet Set (Winterbekleidung), Hanhart (Männeruhren). Kaufpreis der Beteiligungen: rund 150 Millionen. Aktueller Wert: tiefer. So richtig glücklich macht die feine Ware noch nicht.

Die meisten Projekte verbrennen Geld, Baustellen sind sie alle. Personalwechsel sind fast an der Tagesordnung. Matter, der Ältere, trägt es mit Fassung. Er, der hemdsärmelige Baselbieter, hat als Banker und Politiker schon manchem Sturm widerstanden. Gaydoul dagegen, der nach seiner Denner-Ära Anzug und Krawatte im Schrank verstaute und heute casual mit Dreitagebart und bunten Hosen auftritt, tut sich schwerer. Ausgestattet mit eiserner Disziplin, wirkt er zurückhaltend, scheu, misstrauisch. Stets muss er sich beweisen, dass man auch im eisigen Wasser obenauf schwimmen kann. Arbeitstage ab sechs Uhr morgens sind die Norm.

Am Herzstück, der Schuhmarke ­Navyboot, hält Gaydoul 90 Prozent, Matter den Rest. Bei der Uhrenmarke Hanhart gehören Gaydoul 70 Prozent, Matter 13 Prozent. Dabei war Matter bis 2011 ­Besitzer der Uhrenfirma. Für eine weitere Ex­pansion war ihm das Risiko offenbar zu gross, derweil Gaydoul bei der nächstfälligen Aktienkapitalerhöhung schwungvoll die Mehrheit übernahm.

Matter dürfte nicht unglücklich sein. Denn ob die Herrenuhren, die im Laden bis 5000 Franken kosten, je ein Geschäft werden, bleibt abzuwarten. Die Firma mit vier, fünf Millionen Umsatz schreibt rot. In zwei Jahren solle die Durststrecke überwunden sein, glauben Gaydoul und Matter. Ihre Ambitionen sind so gross wie eine Kirchturmuhr: Die Hanhart-Produktion soll bis 2015 von aktuell 2500 auf 10 000 Uhren hochgefahren werden.

Ein weiteres Engagement der beiden Freunde vom Zürichsee ist der Kursaal Arosa. Ein millionenteurer Totalumbau der heruntergekommenen Immobilie soll neuen Schwung ins Schanfigger Nacht­leben bringen. Matter, der in Arosa eine Ferienwohnung hält: «Wir wollen nichts verdienen, aber auch nichts verlieren.» Die beiden sind im Kursaal mit je 33 Prozent investiert. Auch diese Anlage war nach wenigen Telefonaten mit dem Kurdirektor von Arosa unter Dach und Fach. Monate danach erhielt Gaydoul vom Arosa Humor-Festival als Dank die ­«Humorschaufel 2011» verliehen. Weil er auch «nach Rückschlägen oder bei ­Gegenwind Humor und Optimismus ­geschickt kombiniere».

Freundschaft. Das Duo Infernale, das im Unter- wie im Oberland mit Millionen wuchert, lernte sich im Sommer 2003 kennen. PR-Berater Christoph Richterich, ein alter Freund Matters, kreuzte mit Gaydoul, damals Denner-Chef, in Matters Bank auf. Bei einem Mittagessen verstanden sich die beiden auf Anhieb. Gaydoul: «Tommy ist heute eine Vertrauensperson und ein Freund von mir.»

Erstes gemeinsames Projekt war der Club zum Rennweg, ein Netzwerk für Manager unter 45 Jahren. Matter war früher Mitglied beim steifen Club Baur au Lac, wo er mit 40 Jahren der Jüngste war. So reifte die Idee für einen urbanen Jungmanager-Club, der auch Frauen anziehen sollte. Gaydoul wiederum brachte eine familieneigene Liegenschaft in der Zürcher City ein, die dem Netzwerk den Namen gab. Noch immer sind beide Aktionäre der Club zum Rennweg AG. Weitere Teilhaber und gute Bekannte sind Christoph Richterich, Dany Bahar, bis vor kurzem Chef des Sportwagenbauers Lotus, Alexander Wassmer, Kiesunternehmer, Thomas Ladner, Wirtschaftsanwalt, sowie Daniel Aegerter, Besitzer der Armada Investment Group.

Nicht in Arosa oder am Zürcher Rennweg ist preiswürdiger Humor gefragt – der Problemfall heisst Navyboot. Matter, der auf Zahlen viel und auf edles Tuch weniger gibt, meint dazu bloss: «Bei den unternehmerischen Beteiligungen ist Philippe in Charge.» Gefordert aber sind beide Investoren. Denn es knirscht gewaltig im Getriebe. Die eingeschlagene Trading-up-Strategie, initiiert von Gaydoul und abgesegnet vom VR der Gaydoul Group, greift nicht.

Ein teures Projekt ist Navyboot allemal. Gaydoul und Matter hätten für die Schuhmarke 120 Millionen Franken hingeblättert, erzählen interne Quellen – ein stolzer Preis, der dem Zwölffachen des damaligen Jahresgewinns entspräche. Auch bei dieser Millionen-Akquise ging es ruck, zuck: In vier Wochen, sagt Gaydoul, war sie durch.

Die Schuhfirma, 2001 von Bruno Bencivenga als mittelpreisige Trendmarke gegründet, war beim Verkauf an Gaydoul und Matter hochrentabel. Von 100 Millionen Umsatzfranken seien knapp 10 Millionen in der Kasse hängen geblieben, sagen Involvierte. Letztes Jahr habe der Umsatz noch bei 90 Millionen gelegen – 60 Millionen aus den Navyboot-Shops in der Schweiz und Deutschland, 30 aus dem Lizenzgeschäft mit Modehäusern wie Schild. Damit wäre man gegenüber dem eigenen Plan schwer im Verzug: Gemäss Businessplan 2009 sollte Navyboot, «eine der führenden internationalen Premium-Marken», nächstes Jahr über 150 Millionen Umsatz generieren.

Bekannte staunten, mit welcher Selbstsicherheit und Spendierfreude die neuen Besitzer in der Modewelt ans Werk gingen. Ausgerechnet Philippe Gaydoul. War dies nicht der Chef von Denner («Immer günstig»), der im Backoffice der Filialen auf einen neuen Farbanstrich verzichtete, weil er ihm zu teuer schien?

Bei Navyboot liess er es so richtig krachen: Er heuerte ein Designteam unter Adrian Margelist an, scharte Prominenz und Halbprominenz um sich, darunter Rapper Stress, Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger, die Fotografen Michel Comte und Peter Lindbergh. Als globalen Markenbotschafter holte Formel-1-Fan Gaydoul Ex-Weltmeister Michael Schumacher ins Boot. Der Deutsche soll für seine Dienste fünf Millionen Franken kassieren – im Jahr. Der Vertrag laufe über drei Jahre, mit einer Option auf weitere zwei.

Im trendigen Shanghai durfte der Markenbotschafter seine eigene Limited Edition lancieren, rote Treter aus Wasserschlangenleder, verziert mit Sternen aus 18 Karat Gold – zum weltmeisterlichen Preis von 6000 Franken. Wie viele Paar vom Schumacher-Schuh verkauft wurden, ist ein gut gehütetes Firmengeheimnis. Intern wird darüber gerätselt, ob es zehn oder bloss fünf Paare waren. Gaydoul lächelt leicht gequält.

Begleitet wurde das Marketing-Feuerwerk mit schrillen Strategiepapieren: ­Navyboot positioniere sich im Handel als «demokratischer Luxus» und sei die «erste vollständig vertikalisierte Schuh- und Accessoire-Marke». Kurzum: «Europa braucht Navyboot!» Zur «Eroberung Asiens» (Gaydoul) heuerte der einstige Rappenspalter eine Vier-Mann-Truppe von Hugo Boss an und quartierte sie ein in einem Glasturm an schicker Hongkonger Adresse (One Island East) in der 23. Etage. Der Chairman flog regelmässig ein und bereitete sich mental auf den grossen Sprung vor.

Rote Zahlen. Bloss: Das neue Geschäftsmodell funktioniert nicht. Bei schrumpfenden Umsätzen, steigenden Stückkosten und Investitionen in neue Märkte bleiben schwarze Zahlen aus. Letztes Jahr, sagen mehrere Quellen, habe Navyboot einen Verlust von 10 Millionen Franken geschrieben, andere reden gar von 15 Millionen. Gaydoul bestreitet dies. Der Verlust liege unter 10 Millionen. Er sagt aber auch: «Das zweite Halbjahr 2011 war schwierig.» 2012 sei man aber wieder besser unterwegs.

Da ist es nur logisch, dass das Investorenduo auf die Bremse tritt. Nun gilt offenkundig, was bei Gaydoul schon früher immer galt: «Ich frage mich bei jedem Franken, ob er richtig ausgegeben ist – sonst wäre ich nicht Unternehmer.» Kostenkontrolle, Effizienzsteigerung und Outsourcing sind nun angesagt. Angestellte, die einst gros­se Kulissen schoben, wähnen sich unvermittelt im Low-Budget-Film. Auch das forsche Expansionstempo, das Gaydoul vorgab, soll nun gedrosselt werden. «Wir haben etwas Tempo rausgenommen.»

Von Designchef Margelist hat man sich getrennt, sein Posten wurde ersatzlos gestrichen. Ein halbes Dutzend Design- und Marketingleute haben das Haus ebenfalls verlassen. Auch das hochkarätige Team von Gaydoul Group (Asia) ist längst von Bord, die Nachfolger sind mittlerweile in ein günstigeres Hongkonger Quartier umgezogen. Es tut sich etwas: Am 21. Juni ist eine erste Navyboot-Boutique im Four Seasons Hotel in der Spielhölle Macao aufgegangen; ohne Schlangenleder, ohne Schumacher. Im Frühsommer soll ein Shop in Hongkong und im Herbst ein zweiter in Macao eröffnet werden. Gaydoul will partout ins Reich der Mitte. Da wittert er Wachstumschancen. Gaydoul: «In den nächsten Jahren wollen wir mit einer zweistelligen Zahl von Läden präsent sein.»

In der Heimat gilt derweil dieses Regime: Kosten runter, Preise runter. Nicht mehr Hugo Boss oder Tod’s sind nun die Referenzmarken, sondern die gehobene Mitte, wo sich Tommy Hilfiger tummelt. Künftig soll stärker zugekauft und weniger selber entwickelt werden. War vorher Creative Designing gefragt, setzt man nun auf Creative Buying, cleveres Einkaufen von angesagten Schuhherstellern. Das hatten wir doch schon mal, dürfte sich Navyboot-Gründer Bencivenga verblüfft die Augen reiben.

Gaydoul, den Freunde als liebenswürdig und zuvorkommend beschreiben, ist selbstkritisch: «Keine Frage, man hätte einiges anders, schneller machen können oder besser.» Auch den eigentlich scharfen Rechner Matter dürfte Navyboot kaum freuen. Auffallend, dass er seine Zehn-Prozent-Beteiligung erst auf Nachfrage bestätigt. Zumindest heisst einer seiner Grundsätze: «Ich will zuerst einen positiven Free Cashflow sehen, bevor ich weiter investiere.»

Davon aber ist Navyboot ein paar Schritte entfernt. Branchenkenner meinen auch, die Schub­umkehr der letzten Monate sei eine längst überfällige Korrektur. Gaydoul sagt, als Branchenneuling habe er Lehrgeld bezahlt. Auch bei Denner habe er die ersten Jahre geübt, bis Team und Strategie gegriffen hätten.

Gut möglich, dass sich das Power Couple den Start seiner zweiten Karriere etwas weniger ruppig vorgestellt hat. Die Finanz- und Konsumkrise Europas ist nicht die Zeit der grossen Würfe. Das gilt auch für Matters Neue Helvetische Bank. Die Firma mit 26 Mitarbeitern steckt wohl noch zwei Jahre in den roten Zahlen. Bislang vermochte die Neugründung nicht mit grandiosen Finanztransaktionen und tollen Wachstumszahlen zu brillieren. Derzeit dürfte Matters Team Kundenvermögen über 650 Millonen Franken verwalten, in zwei Jahren sollen es zwei Milliarden sein.

Wahr ist auch: Als Matter in den neunziger Jahren seine erste Bank aufbaute, war er 16 Stunden am Tag mit Tempo Teufel unterwegs. Fast schon langweilig tönt es, wenn er auf das Risikoprofil seiner zweiten Bank verweist: Schweizer Kunden, KMU. Da bieten die Aktivitäten mit Gaydoul mehr Unterhaltung.

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der eine, der Milliardär, hat stets zwei Handys und eine Marlboro Gold in Griffnähe, der andere, der 150fache Millionär, ist mit einem Handy und mit Parisienne unterwegs. Dieser Tage wird noch etwas mehr telefoniert und geraucht als sonst. Philippe Gaydoul (40) und Thomas Matter (46), enge Freunde, die schon mal das Feriendomizil auf Mallorca teilen, sind gefragt und gefordert.

In ihrem bunten Firmenreich – sie besitzen einen Sportclub, einen Kursaal, eine Uhrenfirma, eine Schuhmarke, eine Privatbank – ist einiges los. Rote Zahlen – rote Köpfe. Obendrein haben sie ein weiteres Problem: Sie fühlen sich missverstanden. Und fragen sich insgeheim, weshalb sie wieder als Reizfiguren herhalten müssen.

Dabei haben sie doch kürzlich «in einer spontanen Rettungsaktion» (Matter) den Eishockeyclub Kloten Flyers vor dem Untergang bewahrt und 6 Millionen Neugeld versprochen: 4,8 Millionen von Gaydoul, 1,2 Millionen von Matter.

Andere würden durchs Stadion getragen, sie werden kritisiert. Kaum ist die Neuakquisition der beiden auf sicherem Eis, brüllen die Fans «Skandal, Skandal», und die beiden Retter mussten sich in Leserbriefen als «Grös­senwahnsinnige« und als «CHF-Bulldozer» beschimpfen lassen. Dass Matter, ein bekennender Fussballfan, keine grosse Ahnung von Eishockey hat, wie er offen zugibt, macht ihn in den Augen der Fans nur noch verdächtiger. Und den Riss im Eis noch breiter.

Deshalb jetzt nur keine neue Angriffsfläche bieten und die nächsten Wochen auf Tauchstation gehen. Eine Story über sich möchten sie in der BILANZ lieber nicht lesen, und wenn, dann höchstens auf zwei Seiten und «ganz weit hinten im Heft» (Matter), eine Titelstory wäre «ganz schlecht» (Gaydoul). Dieser steht mit der Presse derzeit ohnehin auf Kriegsfuss, seit ihm eine Liaison mit der «10 vor 10»-Moderatorin Christine Maier nachgesagt und der Freundeskreis mit indiskreten Fragen bestürmt wird.

Um der mässigen Begeisterung für einen Artikel Nachdruck zu verleihen, werden zwei PR-Berater losgeschickt mit dem Auftrag, eine Story abzuwenden. Als dies nicht gelingt, willigen die beiden doch noch zu Hintergrundgesprächen und zu einem Fototermin ein.

Schillerndes Duo. Gaydoul und Matter – ein schillerndes Investorenduo. Matter, der bereits im Alter von 13 Jahren mit Aktien der Pharmafirma Astra spekulierte, ist der ausgebuffte Händler und Banker, der nebenher bei der SVP des Kantons ­Zürich eine Karriere als Nationalrat anstrebt. Seine Nähe zum Tessiner ­Financier Tito Tettamanti und zu den SVP-Granden Christoph Blocher und Peter Spuhler schürt weitere Emotionen. Matters Vermögen wird auf 100 bis 200 Millionen Franken geschätzt.

Gadyoul, dessen Grossvater Karl Schweri den Discounter Denner gegründet hat, rackerte sich beim Detailhändler von der Hilfskraft bis zum Firmenchef hoch. 2007, als er in der Schweiz der uneingeschränkte Liebling der Einkaufskörbe war, verkaufte er das florierende Geschäft an Konkurrent Migros, worauf ein Goldregen über ihm und seiner Mutter Denise Gaydoul-Schweri ­niederging: In einer ersten Tranche kassierten sie 850 Millionen; diesen Frühling, bei seinem definitiven Ausscheiden als Denner-Präsident, wurden weitere 150 Millionen fällig. Macht total eine Milliarde. Ein überaus geglückter Exit. Gaydoul dementiert den Verkaufspreis nicht, den man in den Medien bei 850 Millionen vermutete.

Reich ausgestattet. Das war Pulver für neue Abenteuer. Der Detailhändler und der Banker sind mittlerweile vielfältig synchronisiert. Nicht nur bei der EHC Kloten Sport AG, ihrem jüngsten Projekt. Es gibt noch ein halbes Dutzend weitere, diverse sind der Öffentlichkeit gar nicht bekannt. Da wäre Matters unternehmerisches Zentrum, die Neue Helvetische Bank im Zürcher Seefeld. Er fungiert als VR-Präsident und ist mit 30 Prozent bestimmender Aktionär. Zweitwichtigster ist Freund Philippe mit 9,5 Prozent. Dessen finanzielles Epizentrum heisst ­Gaydoul Group, eine Beteiligungs­gesellschaft, die ihm und seiner Mutter gehört. Die Gruppe beschäftigt weltweit 600 Mitarbeiter.

Matter ist an der Gaydoul Group nicht beteiligt, aber er sitzt in ihrem Verwaltungsrat, zuständig für Asset Management, Immobilien und für Finanzfragen. Es gibt viel zu tun: Die Gruppe verwaltet rund eine Milliarde Franken.

Die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Bäch SZ hat sich in den letzten vier Jahren ein buntes Reich an Marken ­zusammengekauft, allesamt «zwischen Premium und Luxus» (Eigenbeschrieb). Dazu gehören Navyboot (Schuhe), Fogal (Strümpfe), Jet Set (Winterbekleidung), Hanhart (Männeruhren). Kaufpreis der Beteiligungen: rund 150 Millionen. Aktueller Wert: tiefer. So richtig glücklich macht die feine Ware noch nicht.

Die meisten Projekte verbrennen Geld, Baustellen sind sie alle. Personalwechsel sind fast an der Tagesordnung. Matter, der Ältere, trägt es mit Fassung. Er, der hemdsärmelige Baselbieter, hat als Banker und Politiker schon manchem Sturm widerstanden. Gaydoul dagegen, der nach seiner Denner-Ära Anzug und Krawatte im Schrank verstaute und heute casual mit Dreitagebart und bunten Hosen auftritt, tut sich schwerer. Ausgestattet mit eiserner Disziplin, wirkt er zurückhaltend, scheu, misstrauisch. Stets muss er sich beweisen, dass man auch im eisigen Wasser obenauf schwimmen kann. Arbeitstage ab sechs Uhr morgens sind die Norm.

Am Herzstück, der Schuhmarke ­Navyboot, hält Gaydoul 90 Prozent, Matter den Rest. Bei der Uhrenmarke Hanhart gehören Gaydoul 70 Prozent, Matter 13 Prozent. Dabei war Matter bis 2011 ­Besitzer der Uhrenfirma. Für eine weitere Ex­pansion war ihm das Risiko offenbar zu gross, derweil Gaydoul bei der nächstfälligen Aktienkapitalerhöhung schwungvoll die Mehrheit übernahm.

Matter dürfte nicht unglücklich sein. Denn ob die Herrenuhren, die im Laden bis 5000 Franken kosten, je ein Geschäft werden, bleibt abzuwarten. Die Firma mit vier, fünf Millionen Umsatz schreibt rot. In zwei Jahren solle die Durststrecke überwunden sein, glauben Gaydoul und Matter. Ihre Ambitionen sind so gross wie eine Kirchturmuhr: Die Hanhart-Produktion soll bis 2015 von aktuell 2500 auf 10 000 Uhren hochgefahren werden.

Ein weiteres Engagement der beiden Freunde vom Zürichsee ist der Kursaal Arosa. Ein millionenteurer Totalumbau der heruntergekommenen Immobilie soll neuen Schwung ins Schanfigger Nacht­leben bringen. Matter, der in Arosa eine Ferienwohnung hält: «Wir wollen nichts verdienen, aber auch nichts verlieren.» Die beiden sind im Kursaal mit je 33 Prozent investiert. Auch diese Anlage war nach wenigen Telefonaten mit dem Kurdirektor von Arosa unter Dach und Fach. Monate danach erhielt Gaydoul vom Arosa Humor-Festival als Dank die ­«Humorschaufel 2011» verliehen. Weil er auch «nach Rückschlägen oder bei ­Gegenwind Humor und Optimismus ­geschickt kombiniere».

Freundschaft. Das Duo Infernale, das im Unter- wie im Oberland mit Millionen wuchert, lernte sich im Sommer 2003 kennen. PR-Berater Christoph Richterich, ein alter Freund Matters, kreuzte mit Gaydoul, damals Denner-Chef, in Matters Bank auf. Bei einem Mittagessen verstanden sich die beiden auf Anhieb. Gaydoul: «Tommy ist heute eine Vertrauensperson und ein Freund von mir.»

Erstes gemeinsames Projekt war der Club zum Rennweg, ein Netzwerk für Manager unter 45 Jahren. Matter war früher Mitglied beim steifen Club Baur au Lac, wo er mit 40 Jahren der Jüngste war. So reifte die Idee für einen urbanen Jungmanager-Club, der auch Frauen anziehen sollte. Gaydoul wiederum brachte eine familieneigene Liegenschaft in der Zürcher City ein, die dem Netzwerk den Namen gab. Noch immer sind beide Aktionäre der Club zum Rennweg AG. Weitere Teilhaber und gute Bekannte sind Christoph Richterich, Dany Bahar, bis vor kurzem Chef des Sportwagenbauers Lotus, Alexander Wassmer, Kiesunternehmer, Thomas Ladner, Wirtschaftsanwalt, sowie Daniel Aegerter, Besitzer der Armada Investment Group.

Nicht in Arosa oder am Zürcher Rennweg ist preiswürdiger Humor gefragt – der Problemfall heisst Navyboot. Matter, der auf Zahlen viel und auf edles Tuch weniger gibt, meint dazu bloss: «Bei den unternehmerischen Beteiligungen ist Philippe in Charge.» Gefordert aber sind beide Investoren. Denn es knirscht gewaltig im Getriebe. Die eingeschlagene Trading-up-Strategie, initiiert von Gaydoul und abgesegnet vom VR der Gaydoul Group, greift nicht.

Ein teures Projekt ist Navyboot allemal. Gaydoul und Matter hätten für die Schuhmarke 120 Millionen Franken hingeblättert, erzählen interne Quellen – ein stolzer Preis, der dem Zwölffachen des damaligen Jahresgewinns entspräche. Auch bei dieser Millionen-Akquise ging es ruck, zuck: In vier Wochen, sagt Gaydoul, war sie durch.

Die Schuhfirma, 2001 von Bruno Bencivenga als mittelpreisige Trendmarke gegründet, war beim Verkauf an Gaydoul und Matter hochrentabel. Von 100 Millionen Umsatzfranken seien knapp 10 Millionen in der Kasse hängen geblieben, sagen Involvierte. Letztes Jahr habe der Umsatz noch bei 90 Millionen gelegen – 60 Millionen aus den Navyboot-Shops in der Schweiz und Deutschland, 30 aus dem Lizenzgeschäft mit Modehäusern wie Schild. Damit wäre man gegenüber dem eigenen Plan schwer im Verzug: Gemäss Businessplan 2009 sollte Navyboot, «eine der führenden internationalen Premium-Marken», nächstes Jahr über 150 Millionen Umsatz generieren.

Bekannte staunten, mit welcher Selbstsicherheit und Spendierfreude die neuen Besitzer in der Modewelt ans Werk gingen. Ausgerechnet Philippe Gaydoul. War dies nicht der Chef von Denner («Immer günstig»), der im Backoffice der Filialen auf einen neuen Farbanstrich verzichtete, weil er ihm zu teuer schien?

Bei Navyboot liess er es so richtig krachen: Er heuerte ein Designteam unter Adrian Margelist an, scharte Prominenz und Halbprominenz um sich, darunter Rapper Stress, Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger, die Fotografen Michel Comte und Peter Lindbergh. Als globalen Markenbotschafter holte Formel-1-Fan Gaydoul Ex-Weltmeister Michael Schumacher ins Boot. Der Deutsche soll für seine Dienste fünf Millionen Franken kassieren – im Jahr. Der Vertrag laufe über drei Jahre, mit einer Option auf weitere zwei.

Im trendigen Shanghai durfte der Markenbotschafter seine eigene Limited Edition lancieren, rote Treter aus Wasserschlangenleder, verziert mit Sternen aus 18 Karat Gold – zum weltmeisterlichen Preis von 6000 Franken. Wie viele Paar vom Schumacher-Schuh verkauft wurden, ist ein gut gehütetes Firmengeheimnis. Intern wird darüber gerätselt, ob es zehn oder bloss fünf Paare waren. Gaydoul lächelt leicht gequält.

Begleitet wurde das Marketing-Feuerwerk mit schrillen Strategiepapieren: ­Navyboot positioniere sich im Handel als «demokratischer Luxus» und sei die «erste vollständig vertikalisierte Schuh- und Accessoire-Marke». Kurzum: «Europa braucht Navyboot!» Zur «Eroberung Asiens» (Gaydoul) heuerte der einstige Rappenspalter eine Vier-Mann-Truppe von Hugo Boss an und quartierte sie ein in einem Glasturm an schicker Hongkonger Adresse (One Island East) in der 23. Etage. Der Chairman flog regelmässig ein und bereitete sich mental auf den grossen Sprung vor.

Rote Zahlen. Bloss: Das neue Geschäftsmodell funktioniert nicht. Bei schrumpfenden Umsätzen, steigenden Stückkosten und Investitionen in neue Märkte bleiben schwarze Zahlen aus. Letztes Jahr, sagen mehrere Quellen, habe Navyboot einen Verlust von 10 Millionen Franken geschrieben, andere reden gar von 15 Millionen. Gaydoul bestreitet dies. Der Verlust liege unter 10 Millionen. Er sagt aber auch: «Das zweite Halbjahr 2011 war schwierig.» 2012 sei man aber wieder besser unterwegs.

Da ist es nur logisch, dass das Investorenduo auf die Bremse tritt. Nun gilt offenkundig, was bei Gaydoul schon früher immer galt: «Ich frage mich bei jedem Franken, ob er richtig ausgegeben ist – sonst wäre ich nicht Unternehmer.» Kostenkontrolle, Effizienzsteigerung und Outsourcing sind nun angesagt. Angestellte, die einst gros­se Kulissen schoben, wähnen sich unvermittelt im Low-Budget-Film. Auch das forsche Expansionstempo, das Gaydoul vorgab, soll nun gedrosselt werden. «Wir haben etwas Tempo rausgenommen.»

Von Designchef Margelist hat man sich getrennt, sein Posten wurde ersatzlos gestrichen. Ein halbes Dutzend Design- und Marketingleute haben das Haus ebenfalls verlassen. Auch das hochkarätige Team von Gaydoul Group (Asia) ist längst von Bord, die Nachfolger sind mittlerweile in ein günstigeres Hongkonger Quartier umgezogen. Es tut sich etwas: Am 21. Juni ist eine erste Navyboot-Boutique im Four Seasons Hotel in der Spielhölle Macao aufgegangen; ohne Schlangenleder, ohne Schumacher. Im Frühsommer soll ein Shop in Hongkong und im Herbst ein zweiter in Macao eröffnet werden. Gaydoul will partout ins Reich der Mitte. Da wittert er Wachstumschancen. Gaydoul: «In den nächsten Jahren wollen wir mit einer zweistelligen Zahl von Läden präsent sein.»

In der Heimat gilt derweil dieses Regime: Kosten runter, Preise runter. Nicht mehr Hugo Boss oder Tod’s sind nun die Referenzmarken, sondern die gehobene Mitte, wo sich Tommy Hilfiger tummelt. Künftig soll stärker zugekauft und weniger selber entwickelt werden. War vorher Creative Designing gefragt, setzt man nun auf Creative Buying, cleveres Einkaufen von angesagten Schuhherstellern. Das hatten wir doch schon mal, dürfte sich Navyboot-Gründer Bencivenga verblüfft die Augen reiben.

Gaydoul, den Freunde als liebenswürdig und zuvorkommend beschreiben, ist selbstkritisch: «Keine Frage, man hätte einiges anders, schneller machen können oder besser.» Auch den eigentlich scharfen Rechner Matter dürfte Navyboot kaum freuen. Auffallend, dass er seine Zehn-Prozent-Beteiligung erst auf Nachfrage bestätigt. Zumindest heisst einer seiner Grundsätze: «Ich will zuerst einen positiven Free Cashflow sehen, bevor ich weiter investiere.»

Davon aber ist Navyboot ein paar Schritte entfernt. Branchenkenner meinen auch, die Schub­umkehr der letzten Monate sei eine längst überfällige Korrektur. Gaydoul sagt, als Branchenneuling habe er Lehrgeld bezahlt. Auch bei Denner habe er die ersten Jahre geübt, bis Team und Strategie gegriffen hätten.

Gut möglich, dass sich das Power Couple den Start seiner zweiten Karriere etwas weniger ruppig vorgestellt hat. Die Finanz- und Konsumkrise Europas ist nicht die Zeit der grossen Würfe. Das gilt auch für Matters Neue Helvetische Bank. Die Firma mit 26 Mitarbeitern steckt wohl noch zwei Jahre in den roten Zahlen. Bislang vermochte die Neugründung nicht mit grandiosen Finanztransaktionen und tollen Wachstumszahlen zu brillieren. Derzeit dürfte Matters Team Kundenvermögen über 650 Millonen Franken verwalten, in zwei Jahren sollen es zwei Milliarden sein.

Wahr ist auch: Als Matter in den neunziger Jahren seine erste Bank aufbaute, war er 16 Stunden am Tag mit Tempo Teufel unterwegs. Fast schon langweilig tönt es, wenn er auf das Risikoprofil seiner zweiten Bank verweist: Schweizer Kunden, KMU. Da bieten die Aktivitäten mit Gaydoul mehr Unterhaltung.

Meistgelesen

Wie die ZKB mit Grenzgängern umgeht
Rauswurf

Wegen des Steuerstreits mit Deutschland hat die ZKB allen Grenzgängern das Konto gekündigt. Kurzfristig und auf ziemlich unfreundliche Art und Weise. Mehr...

VonTobias Keller
Tradition

Er steht für Eleganz und Luxus. Doch der neue Jaguar F-Type Coupé bietet auch Leistung und Hightech. Kein Wunder – bei solchen Vorfahren. Mehr...

VonMatthias Pfannmüller
Mephisto: Teuflisch ­erfolgreich
Schuhe

Aus dem Nichts hat Martin Michaeli den Schuhriesen Mephisto ­geschaffen. Nun geniesst der emsige Patron seinen ­Schweizer Alterssitz. Doch der 78-Jährige hält die Zügel weiterhin fest in der Hand. Mehr...

VonUeli Kneubühler
Der Millionen-Trick
Steuern

Carsten Maschmeyer sieht sich von der Bank Sarasin getäuscht. Doch wie funktioniert das umstrittene Dividendenstripping, um das es beim Rechtsstreit geht? Mehr...

VonLeo Müller
Nüssli: Massenexodus
High Noon

High Noon beim Event- und Messebauer Nüssli. 40 Mitarbeiter wechseln zur Firma des ehemaligen CEO, der Verwaltungsrat tritt fast in corpore ab. Mehr...

VonUeli Kneubühler
Hoeness: Der Prozess blieb vieles schuldig
Urteil

Im Eilverfahren wurde der Steuerfall Uli Hoeness abgeurteilt. Seine rätselhaften Geschäfte bei der Bank Vontobel wurden dabei nur am Rande diskutiert. Mehr...

VonLeo Müller
«Ich will keinen typisch chaotischen Araber»
Tourismus

Das Profil des des neuen CEO hat Samih Sawiris schon klar im Kopf. Diszipliniert, organisiert und europäisch sollten die Attribute sein. Doch noch ist ein neuer Chef nicht gefunden. Mehr...

VonUeli Kneubühler


Die aktuelle BILANZ

Aktuelle Ausgabe

Interview mit Ottmar Hitzfeld: «Ich bin überzeugt, dass Hoeness zurückkehrt». Lesen

Rating: BEKB sind die besten Private Banker. Lesen

Klage: Zwei Strafanzeigen gegen Eric Sarasin. Lesen

Gezügelt: Chodorkowski bleibt wohl länger in Rapperswil. Lesen

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen BILANZ.
Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die BILANZ alle zwei Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis:

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Mobile lesen