Samsung hat sich viel Zeit genommen, um die Probleme bei seinem feuergefährdeten Vorzeige-Modell Galaxy Note 7 zu untersuchen. Der Smartphone-Marktführer will verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Die Prüfung bestätigt erste Vermutungen.
Es waren doch die Batterien: Smartphone-Marktführer Samsung hat die
Brände bei seinem Vorzeigegerät Galaxy Note 7 auf Design- und Produktionsfehler bei den Akkus zurückgeführt. Probleme mit der Hardware und Software des Telefons schloss der Konzern dagegen aus. Mit der Markteinführung seines nächsten Spitzenmodells Galaxy S8 will sich der Apple-Konkurrent indes mehr Zeit lassen als üblich.
Fast 700 Experten hätten bei der monatelangen Ursachenforschung mehr als 200'000 Smartphones und mehr als 30'000 Batterien überprüft, teilte Samsung am Montag mit. Das Unternehmen übernehme die Verantwortung für «unser Versagen, die Probleme beim Batterie-Design und beim Produktionsprozess vor der Markteinführung des Note 7 zu erkennen und bestätigen», sagte der Leiter der Smartphone-Sparte, Koh Dong Jin, in Seoul.