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Angela Merkel verteidigt Abkommen mit der Schweiz

Der Steuerstreit belastet die Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland. Nun ergreift auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel das Wort und verteidigt den ausgehandelten Vertrag mit der Schweiz.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel kann nicht verstehen, dass die Opposition das Abkommen bekรคmpft. (Bild: Keystone) RMS

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lรคsst das umstrittene deutsch-schweizerische Steuerabkommen verteidigen. ยซAus Sicht der Kanzlerin ist es vรถllig unverstรคndlich, dass einige Bundeslรคnder nicht zustimmen wollenยป, meinte ein Regierungssprecher.
Mit ihrem Nein verhinderten diese Bundeslรคnder unter anderem eine Entspannung ihrer Haushaltslage durch hohe Einnahmen, die das Abkommen ihnen sichern wรผrde. Der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter sprach von allein knapp 1,8 Milliarden Euro, auf die Nordrhein-Westfalen mit seiner Ablehnung verzichte. Auch fรผr Baden-Wรผrttemberg erreiche der Verzicht mit 1,3 Milliarden Euro eine erhebliche Dimension. ยซDas ist kein Pappenstielยป, sagte der Sprecher.
SPD wollen das Abkommen verhindern
Die SPD- und Grรผnen-gefรผhrten Landesregierungen lehnen das Abkommen mit der Schweiz weiterhin ab, obwohl es jรผngst noch einmal zulasten von Steuerflรผchtlingen abgeรคndert worden war. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, braucht es ein Ja des deutschen Bundesrates und damit auch aus dem Kreis der SPD- und Grรผnen-gefรผhrten Lรคnder.
Am 5. April unterzeichneten die Schweiz und Deutschland das Ergรคnzungsprotokoll zum umstrittenen Steuerabkommen. Mit den Anpassungen machte die Schweiz Deutschland weitere Zugestรคndnisse. ยซDie Schweiz ist Deutschland substanziell entgegengekommenยป, sagte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf vergangene Woche.

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(muv/chb/sda)

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