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Detailhandel

Aldi wirft Migros und Coop Protektionismus vor

Im Kampf um zentrale Standorte in den Städten verzweifeln die deutschen Discounter an der Marktmacht der Schweizer Grossverteiler.

VonPhilipp Albrecht
23.02.2017
Diskussion
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Die Expansion von Aldi und Lidl stockt, weil ihnen Migros und Coop bei Innenstadt-Lagen stets einen Schritt voraus sind. Nun wählt Aldi deutliche Worte: «Der Wettbewerb um Marktanteile, verlässliche und leistungsfähige Lieferanten und um attraktive Standorte für neue Filialen hat teilweise zu Protektionismusreaktionen etablierter Mitbewerber geführt.»

«Bilanz» zeigt in der aktuellen Ausgabe auf, wie sich Migros und Coop die besten Flächen sichern, um die Konkurrenz aus dem Ausland auf Distanz zu halten. In vielen Fällen werden die heimischen Grossverteiler informiert, bevor es überhaupt zur Ausschreibung kommt. Die Migros bestätigt diese Praxis: «Wir haben in unserer föderalistischen Organisation einen Wissensvorsprung. Die Genossenschaften pflegen den Kontakt zur lokalen Bevölkerung, daher wissen sie genau, was in ihren Regionen läuft.»

Keine Migros-Formate in Berner Markthalle

In der Berner Innenstadt hat die Migros allerdings den Bogen überspannt. Zwischen Bahnhof und Zytglogge ist die Gruppe mit über 20 Detailhandels- und Gastro-Formaten präsent. Als sich der Grossverteiler vor Kurzem auch noch in die Markthalle beim Bahnhof einmietete, hagelte es Kritik. Migros-Aare-Chef Anton Gäumann musste zurückkrebsen und versprechen, dass keine Migros-Formate in die Markthalle einziehen.

Auch Coop hat es offenbar in einigen Quartieren übertrieben. So zum Beispiel am Zürcher Bellevue und im angrenzenden Seefeld-Quartier, wo nicht weniger als sieben Coop-Filialen stehen. Anwohner vermuten, dass damit bewusst die Discounter-Konkurrenz ferngehalten wird.

Seit dem Markteintritt 2005 und 2009 konnten Aldi und Lidl erst knapp 300 Filialen aufbauen – deutlich weniger als geplant. Migros und Coop kommen zusammen auf über 2700 Läden im Lebensmittel-Detailhandel.

Lesen Sie in der neuen «Bilanz»: Migros und Coop beherrschen den Schweizer Markt, drängen in branchenfremde Bereiche und lassen der Konkurrenz keinen Raum. Wie viel Orange verträgt das Land noch? Ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

 

 

 

Sehen Sie in der Bildergalerie unten, die wichtigsten Persönlichkeiten - das «Who is who» - im Schweizer Handel:

 


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