Jahresbeitrag von 200'000 Dollar
1995 machte Trump das Anwesen zu einem Privatclub. Die Mitgliedsgebühren stellten sicher, dass nur die Superreichen Zugang bekamen - nach seinem Wahlsieg verdoppelte Trump den Jahresbeitrag laut «New York Times» dann kurzerhand auf 200'000 Dollar. Die Mitglieder verschaffen sich dadurch das Privileg einer Nähe zum Präsidenten, wie sie in der Hauptstadt wesentlich schwerer herzustellen ist.
Dem Zeitungsbericht zufolge gehören zu den fast 500 zahlenden Clubmitgliedern dutzende Immobilienunternehmer, Finanzinvestoren, Energiemanager und andere Wirtschaftsvertreter, «die von Trumps Politik betroffen sein könnten».
Die kleinen Fluchten des Präsidenten wachsen sich unterdessen unter anderem
wegen der hohen Kosten für die Sicherheit zu einer Belastung für die US-Steuerzahler aus. Die «Washington Post» errechnete, dass sich die Rechnung für die ersten drei Trips nach Mar-a-Lago auf etwa zehn Millionen Dollar summiere.