24.01.2012 | 23:23
 

Apple: iPhones gehen weg wie warme Semmel

Apple befindet sich auf der Überholspur: Der Elektronikkonzern konnte im Weihnachtsquartal den Absatz der iPhones beinahe verdoppeln. Das schlägt sich wiederum bei rekordhohen Umsatz- und den Gewinnzahlen nieder.

Apple ist so erfolgreich wie noch nie: Eine rekordhohe Nachfrage nach den neuen iPhone-Handys und den iPad-Tabletcomputern hat den Gewinn im Weihnachtsquartal auf unter dem Strich 13,1 Milliarden Dollar getrieben. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Zum Vergleich: Der über Jahre bestverdienende aller Technologiekonzerne, Microsoft, hat im gleichen Zeitraum die Hälfte verdient. «Das ist einfach der Wahnsinn», lauteten die ersten Kommentare von Börsianern zu den Apple-Zahlen, die am späten Dienstag publiziert wurden. Der Konzern übertraf die Erwartungen bei weitem.

Apple verkaufte im Weihnachtsquartal 37 Millionen seiner iPhone-Handys und überbot damit den bisherigen Rekord von 20,3 Millionen locker. «Wir könnten nicht zufriedener sein», sagte der neue Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkonferenz.
Viele Kunden hätten gewartet, bis das neue iPhone 4s im Oktober herausgekommen sei, und dann zugeschlagen, begründete Cook den gewaltigen Sprung bei den Verkäufen.

Cook: Keine Konkurrenz für iPad

Auch bei den iPad-Tabletcomputern sprengte Apple mit 15,4 Millionen verkauften Exemplaren alle Rekorde. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Während beim iPhone mittlerweile die Android-Smartphones eine ernsthafte Konkurrenz sind, sieht Cook das iPad nahezu konkurrenzlos.

Die Mac-Computer verkauften sich ebenfalls bestens: 5,2 Millionen gingen über den Ladentisch, was einem Zuwachs von 26 Prozent entspricht. Besonders beliebt waren die Notebooks. Die Nachfrage nach den iPod-Musikspielern ging hingegen um 21 Prozent auf 15,4 Millionen Dollar zurück.

Kommt ein Apple-TV?

«Apple ist unglaublich stark unterwegs, und wir haben noch einige erstaunliche Produkte in der Hinterhand», sagte Cook. Details nannte er wie üblich nicht. Fast schon sicher scheint, dass noch im Frühjahr die neue Version des iPad herauskommt. Die Produktion ist nach Informationen von US-Medien bereits angelaufen.

Immer wieder wird auch über einen Apple-Fernseher spekuliert, nachdem Jobs in seiner Biografie Andeutungen gemacht hatte. In dem Bereich hat Apple bislang nur einen kleinen Kasten zu bieten, der Fernsehsendungen oder Spielfilme aus dem Internet lädt und auf den Fernseher bringt, das Apple TV. «In Sachen Umsatz und Verkaufszahlen ist das für uns immer noch ein Hobby», sagte Cook.

Umsatz um 73 Prozent gesteigert

Doch selbst ohne einen Apple-Fernseher sind die Geschäftszahlen beeindruckend: Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal stieg angesichts der Rekordverkäufe um 73 Prozent auf 46,3 Milliarden Dollar. Apple hat nun 97,6 Milliarden Dollar auf der hohen Kante liegen - in bar oder in Wertpapieren. Damit stieg der Kassenbestand binnen lediglich drei Monaten um 16 Milliarden Dollar.

Es war das erste volle Quartal unter der Führung von Tim Cook. Firmengründer Steve Jobs war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren nach einem langen Krebsleiden gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er das Geschäft endgültig an Cook übergeben, der davor bereits für das Tagesgeschäft verantwortlich war. Jobs' Tod hatte die Fans weltweit erschüttert.

(rcv/muv/sda)

Kowalskys Crash Test

Kowalskys Crash Test

Die neuesten Gadgets im Härtetest.
Zu den Artikeln

Der mobile Kiosk auf dem iPad

BILANZ, Beobachter, Tele und vieles mehr – Lesen Sie Ihre Lieblingstitel mobil.
Zu den Details

Auftritt


42. St. Gallen Symposium, 3./4. Mai 2012, Universität St. Gallen.
Zu den Bildern des Anlasses
Zur Übersichtsseite aller Anlässe

Die 100 Top-Banker der Schweiz

Die 100 Top-Banker der Schweiz

Die wichtigsten Geldmanager der Schweiz – die Übersicht.  Weiter zum Banker-Ranking 2011

BILANZ Lohnvergleich

BILANZ Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie Ihr Salär mit demjenigen anderer BILANZ-Leserinnen und -Leser und verschaffen Sie sich Klarheit für die nächste Lohndiskussion.
BILANZ Lohnvergleich

BILANZ-Business-Talk

BILANZ Business-Talk

Telekom: Ist der Konsument der Dumme?
Noch immer sind die Schweizer Telekom-Leistungen für den Verbraucher nicht zufriedenstellend: Die Tarife für die Mobiltelefonie sind zu hoch, die Liberalisierung harzt, das Angebot ist zu klein.

Der BILANZ-Business-Talk wird am Sonntag, 27. Mai 2012 auf SF1 ausgestrahlt.

Details erfahren
An den Umfragen zu diesem Thema teilnehmen
Zur Übersichtsseite BILANZ-Business-Talk Videos

Name Kurs +/- +/- %
57.65 4.30 8.06
397.50 10.30 2.66
202.90 1.90 0.95
41.48 0.38 0.92
15.65 0.11 0.71
54.50 -0.35 -0.64
18.91 -0.17 -0.89
10.95 -0.10 -0.90
1'724.00 -19.00 -1.09
54.20 -0.70 -1.28
Name Kurs +/- +/- %
36.39 0.95 2.67
23.26 0.41 1.77
45.92 0.72 1.59
103.55 0.65 0.63
38.15 0.22 0.57
132.20 -1.55 -1.16
51.73 -0.86 -1.64
MAN
81.00 -1.43 -1.73
13.27 -0.28 -2.03
15.58 -0.43 -2.69
Name Kurs +/- +/- %
13.01 0.33 2.56
9.50 0.20 2.16
1.00 0.02 2.05
34.92 0.56 1.62
16.05 0.26 1.61
32.86 -0.51 -1.51
4.52 -0.08 -1.80
67.60 -1.34 -1.94
11.62 -0.28 -2.35
2.27 -0.06 -2.74

Selection

Selection

Ausgewählte Produkte für die schönen Seiten des Lebens. Zu den Produkten

Luxus & Uhren: Who is Who

Wer sind die Players, Movers und Shakers der Luxus- und Uhrenindustrie? Das Who is Who sagt Ihnen, wer wirklich etwas zu sagen hat in diesen Branchen.

Who is Who der Luxusindustrie
Who is Who der Uhrenindustrie

Inside Bahnhofstrasse

Fakten und Klatsch von der Bahnhofstrasse - von Frank Goldfinger. Weiterlesen

Mobile Apps

Mobile AppsDie wichtigsten und beliebtesten Apps für iPhones, Blackberrys und andere mobile Geräte. Weiterlesen

Aktuelles Magazin

BILANZ 10/2012

BILANZ, das führende Schweizer Wirtschaftsportal.

Recherchen über Unternehmen, Analysen zur Konjunktur, Services zur Geldanlage, Ratschläge zum gediegenen Geldausgeben.

 

Inhaltsverzeichnis
Abobestellung

Kundenservice

BILANZ auf FACEBOOK

ANZEIGE

Newsletter

Abonnieren Sie den BILANZ-Newsletter und Sie erhalten regelmässig die wichtigsten News der Schweizer Wirtschaft per E-Mail.
Newsletter abonnieren

Leserbriefe

Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder sagen Sie uns einfach, über welches Thema Sie gerne etwas lesen würden.

Leserbrief schreiben

Wettbewerb

Depot-Check - exklusiv für unsere BILANZ-Leser

Machen Sie mit und gewinnen Sie einen von 25 Depot-Leistungsvergleichen für die Jahre 2010 und 2011.
Zum Wettbewerb

homes

BILANZ Homes

Das Schweizer Immobilienmagazin für luxuriöses Wohnen.

Weiter zu BILANZ Homes

ANZEIGE

BILANZ RSS Feed

Twitter

ANZEIGE

Die BILANZ auf dem iPad

Machen Sie die «BILANZ» zu Ihrem mobilen Begleiter!

Mit dem führenden Schweizer Wirtschaftsmagazin haben Sie auch mobil auf Ihrem iPad den Überblick.

Weitere Informationen

FIRST vom 16. Mai 2012

FIRST, das Magazin für guten Stil.

FIRST, das Magazin für guten Stil. Lassen Sie sich verführen.

Mehr zu FIRST

BILANZ Investberatung

Suchen Sie kompetenten Rat zu Ihren Anlagefonds? Haben Sie Fragen zu strukturierten Produkten? Möchten Sie Ihr Depot analysieren lassen? Haben Sie Fragen zu steuerlichen Aspekten rund um Ihre Vermögensanlagen? Unsere unabhängigen BILANZ-Experten beantworten Ihre Fragen kostenlos.
Zur Investberatung