Meistgelesen

Ranking

Wer derzeit ein Flugzeug besteigt, denkt wohl mit mulmigem Gefühl an die Opfer des Germanwings-Absturzes. Dennoch: Fliegen ist statistisch gesehen die sicherste Art des Reisens. Mehr...

Gehälter

Die Luftfahrtbranche steckt im Wandel. Und auch die Piloten sollen den Umbruch mittragen. So fordern Fluglinien wie Air France KLM, Lufthansa und Swiss unter anderem Zugeständnisse beim Lohn. Mehr...

Gut ist Immobilienhai Remo Stoffel darin, das Vertrauen seiner Geschäftspartner zu gewinnen. Doch bald bereuen sie es. Denn Stoffels Firmengeflecht kennt nur er. Der Bund ermittelt. Mehr...

VonLeo Müller
Baselworld: Kleine Fische im grossen Aquarium
Messe

An der Baselworld kommen nur die wenigsten der 1500 Aussteller an einen der begehrten Plätze in Halle 1. Doch auch für die anderen Teilnehmer ist die Messe wichtig. Was hat sie 2015 beschäftigt? Mehr...

VonGabriel Knupfer*
Das bewegte Leben des Jorge Paulo Lemann
Porträt

Hinter der Fusion von Heinz und Kraft steht Jorge Paulo Lemann. Der Sohn eines Emmentaler Auswanderers kehrte nach einem missglückten Entführungsversuch in die Schweiz zurück. Und hatte Erfolg. Mehr...

Turmprojekt

Remo Stoffel plant in Vals das höchste Gebäude Europas. Mit dem 300-Millionen-Franken-Projekt will der Investor einen neuen Impuls setzen und verzichtet dabei ganz auf Fremdkapital. Ein Interview. Mehr...

VonMarc Iseli
Remo Stoffel: «Ich möchte in einem Turm wohnen»
Luxusturm

Nun liess er die Katze aus dem Sack: Immobilienunternehmer Remo Stoffel will in Vals 300 Millionen Franken investieren und mit 381 Metern nicht nur das höchste Gebäude Europas bauen. Mehr...

Anzeige

Restaurant Lampart’s: Schöner essen

Über die Einrichtung des «Lampart’s» lässt sich diskutieren. Über das Essen allerdings nicht.

VonMonique Rijks
20.09.2012

Während es allmählich eindunkelt, flackert im oberen Stock der Remise aus dem Jahr 1840 warmes Kerzenlicht auf den weiss gedeckten Tischen, die Lichtkegel der Stehlampen bescheinen die groben Steine der unverputzten Wände und die gepolsterten weissen Sessel. Dieses Interieur könnte aus einer deutschen Einrichtungszeitschrift stammen und sorgt bei den Gästen für ersten Gesprächsstoff. Während die einen begeistert sind, ist den andern die Inszenierung bis ins letzte Detail «too much». Doch wir sind ja zum Essen da und nicht zum Wohnen.

Hier kocht Reto Lampart, der «Grand Chef», wie die Tafel beim Eingang mitteilt. Die Erwartungen schnellen in die Höhe – und werden nicht enttäuscht. Lampart kocht, wie er sagt, klassisch französisch mit mediterranem Einschlag. Er mischt Leberpastete mit Crevetten und Mango-Chutney, serviert einen Oktopus an einer Gurkenessenz, kombiniert ein aromatisches Rindscarpaccio mit frischen Pilzen, bleibt beim Hauptgang – Gitzi mit Karotten – wunderbar klassisch und überrascht am Ende mit einer delikaten Ziegenkäseglace. All diese Gerichte tragen seine ­unverkennbare Handschrift: Seine Teller erkennt man immer auch an der Präsentation. Die Geschmackskombinationen werden nämlich auf den grossen weissen Tellern kunstvoll angeordnet. Der Salat kommt als bunte Blumenwiese daher, Gemüse wird Preziosen gleich zu einem ansprechenden Gesamtbild gruppiert. Das Auge isst mit.

Der Weinkeller ist genauso sorgfältig sortiert, wie die Räume eingerichtet und die Speisen angerichtet sind. Zum Glück befindet sich der Bahnhof – von dem Züge bis rund um Mitternacht die Gäste nach Zürich, Bern oder Basel zurückfahren – nur ein paar Gehminuten vom «Lampart’s» entfernt.

Restaurant Lampart’s
Oltnerstrasse 19
4614 Hägendorf
Telefon 062 209 70 60

dienstags bis samstags von 11 bis 15 und von 17 bis 24 Uhr

www.lamparts.ch

 

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Während es allmählich eindunkelt, flackert im oberen Stock der Remise aus dem Jahr 1840 warmes Kerzenlicht auf den weiss gedeckten Tischen, die Lichtkegel der Stehlampen bescheinen die groben Steine der unverputzten Wände und die gepolsterten weissen Sessel. Dieses Interieur könnte aus einer deutschen Einrichtungszeitschrift stammen und sorgt bei den Gästen für ersten Gesprächsstoff. Während die einen begeistert sind, ist den andern die Inszenierung bis ins letzte Detail «too much». Doch wir sind ja zum Essen da und nicht zum Wohnen.

Hier kocht Reto Lampart, der «Grand Chef», wie die Tafel beim Eingang mitteilt. Die Erwartungen schnellen in die Höhe – und werden nicht enttäuscht. Lampart kocht, wie er sagt, klassisch französisch mit mediterranem Einschlag. Er mischt Leberpastete mit Crevetten und Mango-Chutney, serviert einen Oktopus an einer Gurkenessenz, kombiniert ein aromatisches Rindscarpaccio mit frischen Pilzen, bleibt beim Hauptgang – Gitzi mit Karotten – wunderbar klassisch und überrascht am Ende mit einer delikaten Ziegenkäseglace. All diese Gerichte tragen seine ­unverkennbare Handschrift: Seine Teller erkennt man immer auch an der Präsentation. Die Geschmackskombinationen werden nämlich auf den grossen weissen Tellern kunstvoll angeordnet. Der Salat kommt als bunte Blumenwiese daher, Gemüse wird Preziosen gleich zu einem ansprechenden Gesamtbild gruppiert. Das Auge isst mit.

Der Weinkeller ist genauso sorgfältig sortiert, wie die Räume eingerichtet und die Speisen angerichtet sind. Zum Glück befindet sich der Bahnhof – von dem Züge bis rund um Mitternacht die Gäste nach Zürich, Bern oder Basel zurückfahren – nur ein paar Gehminuten vom «Lampart’s» entfernt.

Restaurant Lampart’s
Oltnerstrasse 19
4614 Hägendorf
Telefon 062 209 70 60

dienstags bis samstags von 11 bis 15 und von 17 bis 24 Uhr

www.lamparts.ch

 


Die aktuelle BILANZ

Sika: Parteipräsidenten für PR-Kampagne missbraucht. Lesen

Burkhalter und Leuthard: Die Jobschaffer beim Bund. Lesen

Das sind die besten Geldmanager. Lesen

Migros-Tochter Mibelle will nach Indien. Lesen

73 Millionen Franken für Sergio Marchione. Lesen

Bill Gates spendet eine Milliarde in der Schweiz. Lesen

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen BILANZ.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die BILANZ alle zwei Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis:

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Mobile lesen