Meistgelesen

Roger Federer: Luxus-Heim ist endlich fertig
Einzug

Swimmingool, Cheminée, rahmenlose Fenster mit Blick auf See und Berge und eine Glaskuppel: Das neue Luxus-Heim von Roger Federer in Wollerau ist bezugsbereit. Kostenpunkt: 10 Millionen Franken. Mehr...

Kolumne

Die besten Business-Geschenke zum Danke sagen. Eine Tradition, die nie aus dem Trend kommt. Mehr...

VonNel-Olivia Waga*
Who is who: Rolando Benedick
Handel

Er ist in einem Alter, in dem sich andere längst dem Golfen oder dem Rosenzüchten verschrieben haben: Rolando Benedick mischt noch wacker mit an der Valora-Spitze. Mehr...

Regionen

Gleich vier der insgesamt 15 neuen Reichsten sind im Kanton Zürich wohnhaft. An erster Stelle steht eine prominente Familie, die mit Schokolade ihr Geld macht. Mehr...

VonStefan Lüscher
Webauftritt

Zum dritten Mal in Folge setzt sich die Credit Suisse an die Spitze der hiesigen Unternehmen: Keines informiert besser online. Im europäischen Vergleich reicht es aber nicht einmal für die Top Ten. Mehr...

VonCorinna Clara Röttker
Denner: Discount im frischen Kleid
Strategie

Backstation und Frischprodukte: Denner-Chef Mario Irminger baut den Discounter zum Vollanbieter um. Bei der Muttergesellschaft Migros wird dies nicht nur gern gesehen. Mehr...

VonUeli Kneubühler
Vermögen

2014 war für viele Milliardäre ein glückliches Jahr: Sie steigerten ihr Reichtum um mehrere Milliarden Dollar. Doch im Club der Milliardäre gibt es 2014 auch Verlierer. Mehr...

VonDominic Benz

Anzeige

Restaurant Lampart’s: Schöner essen

Über die Einrichtung des «Lampart’s» lässt sich diskutieren. Über das Essen allerdings nicht.

VonMonique Rijks
20.09.2012

Während es allmählich eindunkelt, flackert im oberen Stock der Remise aus dem Jahr 1840 warmes Kerzenlicht auf den weiss gedeckten Tischen, die Lichtkegel der Stehlampen bescheinen die groben Steine der unverputzten Wände und die gepolsterten weissen Sessel. Dieses Interieur könnte aus einer deutschen Einrichtungszeitschrift stammen und sorgt bei den Gästen für ersten Gesprächsstoff. Während die einen begeistert sind, ist den andern die Inszenierung bis ins letzte Detail «too much». Doch wir sind ja zum Essen da und nicht zum Wohnen.

Hier kocht Reto Lampart, der «Grand Chef», wie die Tafel beim Eingang mitteilt. Die Erwartungen schnellen in die Höhe – und werden nicht enttäuscht. Lampart kocht, wie er sagt, klassisch französisch mit mediterranem Einschlag. Er mischt Leberpastete mit Crevetten und Mango-Chutney, serviert einen Oktopus an einer Gurkenessenz, kombiniert ein aromatisches Rindscarpaccio mit frischen Pilzen, bleibt beim Hauptgang – Gitzi mit Karotten – wunderbar klassisch und überrascht am Ende mit einer delikaten Ziegenkäseglace. All diese Gerichte tragen seine ­unverkennbare Handschrift: Seine Teller erkennt man immer auch an der Präsentation. Die Geschmackskombinationen werden nämlich auf den grossen weissen Tellern kunstvoll angeordnet. Der Salat kommt als bunte Blumenwiese daher, Gemüse wird Preziosen gleich zu einem ansprechenden Gesamtbild gruppiert. Das Auge isst mit.

Der Weinkeller ist genauso sorgfältig sortiert, wie die Räume eingerichtet und die Speisen angerichtet sind. Zum Glück befindet sich der Bahnhof – von dem Züge bis rund um Mitternacht die Gäste nach Zürich, Bern oder Basel zurückfahren – nur ein paar Gehminuten vom «Lampart’s» entfernt.

Restaurant Lampart’s
Oltnerstrasse 19
4614 Hägendorf
Telefon 062 209 70 60

dienstags bis samstags von 11 bis 15 und von 17 bis 24 Uhr

www.lamparts.ch

 

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Während es allmählich eindunkelt, flackert im oberen Stock der Remise aus dem Jahr 1840 warmes Kerzenlicht auf den weiss gedeckten Tischen, die Lichtkegel der Stehlampen bescheinen die groben Steine der unverputzten Wände und die gepolsterten weissen Sessel. Dieses Interieur könnte aus einer deutschen Einrichtungszeitschrift stammen und sorgt bei den Gästen für ersten Gesprächsstoff. Während die einen begeistert sind, ist den andern die Inszenierung bis ins letzte Detail «too much». Doch wir sind ja zum Essen da und nicht zum Wohnen.

Hier kocht Reto Lampart, der «Grand Chef», wie die Tafel beim Eingang mitteilt. Die Erwartungen schnellen in die Höhe – und werden nicht enttäuscht. Lampart kocht, wie er sagt, klassisch französisch mit mediterranem Einschlag. Er mischt Leberpastete mit Crevetten und Mango-Chutney, serviert einen Oktopus an einer Gurkenessenz, kombiniert ein aromatisches Rindscarpaccio mit frischen Pilzen, bleibt beim Hauptgang – Gitzi mit Karotten – wunderbar klassisch und überrascht am Ende mit einer delikaten Ziegenkäseglace. All diese Gerichte tragen seine ­unverkennbare Handschrift: Seine Teller erkennt man immer auch an der Präsentation. Die Geschmackskombinationen werden nämlich auf den grossen weissen Tellern kunstvoll angeordnet. Der Salat kommt als bunte Blumenwiese daher, Gemüse wird Preziosen gleich zu einem ansprechenden Gesamtbild gruppiert. Das Auge isst mit.

Der Weinkeller ist genauso sorgfältig sortiert, wie die Räume eingerichtet und die Speisen angerichtet sind. Zum Glück befindet sich der Bahnhof – von dem Züge bis rund um Mitternacht die Gäste nach Zürich, Bern oder Basel zurückfahren – nur ein paar Gehminuten vom «Lampart’s» entfernt.

Restaurant Lampart’s
Oltnerstrasse 19
4614 Hägendorf
Telefon 062 209 70 60

dienstags bis samstags von 11 bis 15 und von 17 bis 24 Uhr

www.lamparts.ch

 


Die aktuelle BILANZ

Glencore feiert teuerste Schweizer Weihnachtsparty. Lesen

Josef Ackermann: Viel Verständnis für Putin. Lesen

Spielzeugmarkt Schweiz: Migros klarer Marktführer. Lesen

Kurze Stippvisite: Dani Graf verlässt Twitter. Lesen

Dunkle Wolken über dem Schweizer Automarkt. Lesen

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen BILANZ.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die BILANZ alle zwei Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis:

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Mobile lesen