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VonMarc Kowalsky

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Kowalskys Crash Test: Asus PadFone

Das Padfone verwandelt sich vom Smartphone zum Tablet. Dr. Jekyll oder Mr. Hyde?

VonMarc Kowalsky
21.09.2012

Der taiwanesische Hersteller Asus fristet hierzulande eher ein Nischendasein. Zu Unrecht eigentlich, denn er ist immer mal wieder gut für einen technischen Durchbruch. 2007 brachte Asus das erste Netbook heraus, letztes Jahr mit dem Transformer das erste Tablet, das sich mittels Anstecktastatur in ein Notebook verwandelt (und das, eine Rarität, bei mir fünf Sterne einsammeln konnte).

Mit dem Padfone wagt Asus nun erneut eine echte Innovation: Es ist das erste Smartphone, dass sich in ein Tablet verwandelt. Genauer gesagt in ein solches einsetzen lässt. (In anderen Ländern kann die Kombination sogar noch durch eine Anstecktastatur erweitert werden, hierzulande wird diese aber bislang nicht angeboten). Das Handy selber basiert auf Android 4.0, hat 32 GB Speicher plus weitere 32 GB kostenlosen Cloudspeicher. Mir gefallen die leuchtenden Farben des 4,3-Zoll-Amoled-Displays und die Rechenpower.

Weniger gefallen mir die mässige Batterielaufzeit und die Kamera. Die Zukunftstechnologien NFC und LTE fehlen. Insgesamt ein durchschnittliches Smartphone. Spannend wird es, wenn man es in das mitgelieferte Tablet einsetzt, was in ein paar Sekunden und mit zwei Handgriffen problemlos geschieht. Das Tablet ­besteht aus einem 10,1-Zoll-Display und einem Zusatzakku, hat aber keine Eigenintelligenz – ohne Handy-Implantat ist es nur als Türstopper zu gebrauchen. Theoretisch geht der Übergang zwischen beiden Betriebsarten nahtlos, praktisch stürzen viele Apps beim Ein- oder Ausdocken ab.

Auch telefonieren kann man im Tablet­betrieb. Die Sprachqualität ist dank kräftigem Lautsprecher gut. Positiv ist die wertige Verarbeitung beider Geräte. Das gilt auch für den Einrastmechanismus, eine potenzielle Schwachstelle.

Ärgerlich: Es gibt nur ein Netzteil, aber zwei verschiedene Kabel. Und: Weil die Kombo mit 853 Gramm sehr schwer ist, hält man sie nicht lange in der Hand. Auf dem Schreibtisch aber wackelt das Tablet wegen der Rundung an der Gehäuserückseite. Das hat Asus nicht zu Ende gedacht.

Fazit: Das Konzept ist interessant, die Umsetzung hat aber noch Schwächen. Gerade für unterwegs ist das Tablet zu schwer und zu dick. Und: Für nicht viel mehr Geld bekommt man zwei ähnliche Geräte auch separat.

Asus PadFone
Infos: www.asus.de
Erhältlich: u.a. bei Digitec
Preis: Fr. 799.–
Bewertung: ★★★

 

★ Technoschrott ★★ verzichtbar ★★★ nice to have 
★★★★ cool ★★★★★ wegweisend

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Asus PadFone

Der taiwanesische Hersteller Asus fristet hierzulande eher ein Nischendasein. Zu Unrecht eigentlich, denn er ist immer mal wieder gut für einen technischen Durchbruch. 2007 brachte Asus das erste Netbook heraus, letztes Jahr mit dem Transformer das erste Tablet, das sich mittels Anstecktastatur in ein Notebook verwandelt (und das, eine Rarität, bei mir fünf Sterne einsammeln konnte).

Mit dem Padfone wagt Asus nun erneut eine echte Innovation: Es ist das erste Smartphone, dass sich in ein Tablet verwandelt. Genauer gesagt in ein solches einsetzen lässt. (In anderen Ländern kann die Kombination sogar noch durch eine Anstecktastatur erweitert werden, hierzulande wird diese aber bislang nicht angeboten). Das Handy selber basiert auf Android 4.0, hat 32 GB Speicher plus weitere 32 GB kostenlosen Cloudspeicher. Mir gefallen die leuchtenden Farben des 4,3-Zoll-Amoled-Displays und die Rechenpower.

Weniger gefallen mir die mässige Batterielaufzeit und die Kamera. Die Zukunftstechnologien NFC und LTE fehlen. Insgesamt ein durchschnittliches Smartphone. Spannend wird es, wenn man es in das mitgelieferte Tablet einsetzt, was in ein paar Sekunden und mit zwei Handgriffen problemlos geschieht. Das Tablet ­besteht aus einem 10,1-Zoll-Display und einem Zusatzakku, hat aber keine Eigenintelligenz – ohne Handy-Implantat ist es nur als Türstopper zu gebrauchen. Theoretisch geht der Übergang zwischen beiden Betriebsarten nahtlos, praktisch stürzen viele Apps beim Ein- oder Ausdocken ab.

Auch telefonieren kann man im Tablet­betrieb. Die Sprachqualität ist dank kräftigem Lautsprecher gut. Positiv ist die wertige Verarbeitung beider Geräte. Das gilt auch für den Einrastmechanismus, eine potenzielle Schwachstelle.

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Fazit: Das Konzept ist interessant, die Umsetzung hat aber noch Schwächen. Gerade für unterwegs ist das Tablet zu schwer und zu dick. Und: Für nicht viel mehr Geld bekommt man zwei ähnliche Geräte auch separat.

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