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Wachstums-Serie: Maschinenbau: Perlen für die Welt

Sie heissen Saurer, Rieter oder Komax und haben eines gemeinsam: In ihren Nischen sind sie Weltspitze. Doch Zeit, sich auszuruhen, haben unsere Maschinenbauer nicht. Die Branche steht vor grossen Umbrüchen.

Von Harald Fritschi
01.11.2005

Nun tut sich was. Am 20. Oktober hat der Lift- und Rolltreppenkonzern Schindler aus Hergiswil LU die japanische Aufzugsfirma Mercury Ascensore zu 100 Prozent übernommen. Mercury ist eine der führenden Unterhaltsfirmen für Fahrstühle und Rolltreppen in Japan und beschäftigt rund 170 Mitarbeiter. Mit der Akquisition konsolidiert Schindler ihre Präsenz in Nippon, die Zahl der Mitarbeiter steigt dort auf 520 – immerhin.

Der schlafende Branchenriese scheint zu erwachen. Der Aufzugskonzern aus der Urschweizer Provinz ist mit vier Milliarden Euro Umsatz hinter dem US-Giganten Otis die unbestrittene Nummer zwei im globalen Liftgeschäft und gar die Nummer eins bei Rolltreppen. Doch in den letzten Jahren lief es nicht ausschliesslich rund. Der Umsatz stagniert, in den letzten fünf Jahren ist er, gerechnet in Franken, gar um 0,1 Prozent pro Jahr geschrumpft. Das operative Geschäft ist mit acht Prozent vom Umsatz zwar rentabel. So richtig vorwärts gehen will es aber nicht. Bei den Aufzügen und Rolltreppen, die fast vier Fünftel der Verkäufe ausmachen, bekundet Schindler Mühe, nicht nur beim organischen Wachstum. Eine kleine Firma da, eine dort, eine Firma in Rumänien, eine andere in der Slowakei oder auch in Costa Rica – ansonsten hat Schindler keine nennenswerten Übernahmen zu Stande gebracht.

Mässige Wachstumsaussichten im Lift- und Rolltreppengeschäft, der starke Preisdruck, der schwache Dollar und explosionsartig gestiegene Rohstoffkosten zwingen Schindler zum Handeln. Der Fokus auf China und den asiatischen Markt soll der Firma mehr Schub verleihen. Doch nicht nur Schindler, eine ganze Branche schaut der aufgehenden Sonne entgegen. «In China und Asien», so lassen die Manager euphorisch wissen, «liegt die Zukunft.»

Der industrielle Zug rollt mit zunehmender Geschwindigkeit ostwärts, nach Ungarn, Tschechien, Polen und Russland, nicht nur nach China. Die Konsequenzen sind gravierend. Auf die Schweizer Maschinenindustrie kommt eine weitere Auslagerungswelle zu, die alles Bisherige in den Schatten stellen wird. «Internationale Kunden, die unsere Produkte bis vor kurzem in Deutschland, Frankreich oder Italien abnahmen, wünschen heute Lieferung nach Polen, Ungarn oder Tschechien», sagte Johann Niklaus Schneider-Ammann an der Präsentation der Halbjahreszahlen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem). Die von ihm präsidierte Mikron Holding müsse die Autohersteller in der Slowakei binnen einer Stunde beliefern können. «Sonst», sagte der Maschinenindustrielle, «sind wir weg vom Fenster.» Folge: Weitere einheimische Arbeitsplätze verschwinden. Zwischen 1995 und 2004 hat die gebeutelte Maschinenindustrie nochmals 8,5 Prozent oder über 28 000 Arbeitsplätze verloren.

Die Osteuropäer produzieren im Schnitt 20 Prozent billiger als die Schweizer, aber auch als die Deutschen. Dies zeigt eine Studie der BAK Basel Economics im Auftrag des Industriellenverbands Swissmem. Die westeuropäische Industrie hat in diesen Billiglohnländern in den letzten Jahren markant Produktionskapazitäten aufgebaut. Diese Länder saugen in schneller Kadenz Schweizer Arbeitsplätze ab und sind gemäss eidgenössischer Ausfuhrstatistik zugleich Abnehmer von Schweizer Hightechprodukten. Im ersten Halbjahr 2005 nahmen die Exporte von Investitionsgütern nach Tschechien um 10,6 Prozent zu, nach Ungarn um 14,4 und in die Slowakei gar um 36,4 Prozent. Deutschland, wichtigster Handelspartner der Schweizer MEM-Industrie, dagegen verzeichnete lediglich ein Plus von 5,8 Prozent. «Osteuropas Bedeutung als Importeur von Schweizer Produkten wird im Zuge der Integration in die EU noch zunehmen», schreibt die Bank Sal. Oppenheim in ihrer jüngsten Studie «Die Maschinenindustrie – Zeit der Ernte».

Die Schweizer MEM-Industrie ist auch von anderer Seite gefordert. Die traditionell stärkste Exportbranche hat in den letzten Jahren gegenüber anderen Branchen markant Federn gelassen. Um 5 Prozent ist ihr Anteil an den gesamten Ausfuhren in Höhe von 142 Milliarden Franken gesunken und beträgt jetzt noch 41,7 Prozent. Nach dem Millenniumsboom tauchte die Investitionsgütersparte in eine tiefe Krise, von der sie sich erst 2004 nachhaltig zu erholen begann. Die Exporte sanken bis 2002 um 5 auf 54 Milliarden Franken oder 8,5 Prozent. Erst im letzten Jahr erreichten sie wieder den Stand des Jahres 2000. Noch schlimmer traf es den Bereich Werkzeugmaschinen, der bis 2003 um bis zu 40 Prozent einbrach. Agie Charmilles etwa, Weltmarktführer für Funkenerosionsmaschinen, büsste zwischen 2000 und 2003 fast 400 Millionen der rund 1,25 Milliarden Franken Umsatz ein, ein Minus von 30 Prozent. Eine Katastrophe. «Die Maschinenindustrie reagiert traditionell sehr sensibel», sagen die Experten. Gehe die Nachfrage nach den Endprodukten um 5 Prozent zurück, müsse die Maschinenindustrie einen Rückgang von 30 Prozent verkraften. Der Markt hat im letzten Jahr zwar wieder um 10 Prozent angezogen und wird sich auch in diesem Jahr im gleichen Ausmass weiter erholen – er bleibt aber immer noch um 20 Prozent unter dem Höhepunkt. Die Genesung lässt noch auf sich warten.

Trotz immer wiederkehrenden Abstürzen ist das Urteil der Experten über die Schweizer Maschinenbauer einhellig positiv. Carla Barella, Maschinenbau-Analystin der Zürcher Kantonalbank (ZKB), sagt: «Die Schweizer Firmen sind im internationalen Kontext gut positioniert.» Und zeigten schöne Gewinne. Was auch Patrick Appenzeller, Analyst bei der Vermögensverwaltungsbank Leu, bestätigt: «Fast alle stehen gut da.» In der Tat präsentiert sich die hiesige Maschinenindustrie in verschiedenen Exportsegmenten global in den Spitzenrängen. Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens A. T. Kearney belegt sie bei den Papierverarbeitungsmaschinen Rang zwei, bei den Textilmaschinen steht sie auf Platz vier, den Werkzeugmaschinen auf Rang fünf und bei den Präzisionswerkzeugen auf Rang sechs. Und mit 3,1 Prozent der weltweiten Exporte steht sie hinter den grossen Industrienationen wie Deutschland, Frankreich oder den USA auf dem achten Platz. «Die Schweizer Maschinenindustrie hat sich in den letzten Jahren gut geschlagen», sagt Karl J. Deutsch, Vice President von A.T. Kearney in Zürich. Die Branche habe die Vergangenheit bewältigt und sei jetzt in Top-Form und damit in der Lage, wieder einer der wichtigsten Wachstumsträger der Wirtschaft zu sein.

Die Untersuchung von A.T. Kearney, die der BILANZ exklusiv vorliegt, hat die wichtigsten globalen Player der Maschinenindustrie auf die Wachstums- und die Gewinnentwicklung der letzten fünf Jahre hin untersucht. Der internationale Markt für Maschinen- und Anlagenbau ist sehr fragmentiert und heterogen. Deshalb ist er von vielen KMU geprägt, die in ihren Segmenten hoch spezialisiert sind – und zu den Top-Playern gehören. So sind Rieter, Saurer und Georg Fischer in den Umsatzranglisten der Autozufieferer nicht in den vordersten Rängen zu finden. Dennoch gehören sie dank viel Innovationskraft in ihren Nischen zu den absoluten Perlen oder sind gar Weltmarktführer wie Rieter mit zehn Prozent Marktanteil bei den Lärmdämmungskomponenten.

Vier der zehn berücksichtigten Firmen fahren eine Dualstrategie, ABB etwa mit der Automations- und der Energiesparte. In diesen Fällen wurden Spartenergebnisse berücksichtigt. Bei ABB, Georg Fischer, Rieter und Saurer hat A.T. Kearney bei der Bewertung deshalb nicht den Gesamtumsatz des Unternehmens berücksichtigt.

Gemessen am Umsatz- und am Gewinnwachstum der letzten fünf Jahre, belegt ABB Automation einen Spitzenplatz. In den letzten fünf Jahren ist die Automationssparte mit rund neun Milliarden Euro Umsatz um sechs Prozent pro Jahr gewachsen, die Ebit-Quote betrug letztes Jahr 9,3 Prozent vom Umsatz. Die Firma lässt alle in- und ausländischen Konkurrenten wie Siemens, Fanuc und SMC alt aussehen. «ABB hat erfolgreich restrukturiert und profitiert derzeit von boomenden Märkten, insbesondere vom Öl- und Gasboom», sagt Leu-Analyst Appenzeller. Weniger blendend präsentiert sich gemäss Untersuchung von A.T. Kearney das Energiesegment, das pro Jahr nur mit 2,6 Prozent gewachsen, aber mit 7 Prozent Ebit ebenfalls recht profitabel ist. Dennoch steht ABB Power mit Ergebnissen unter dem Branchendurchschnitt bei den Underperformern.

Hervorragend im Ranking der «Value-Growers» präsentiert sich die Autozuliefersparte von Georg Fischer. «GF ist mit erwarteten 6,5 Prozent mittlerweile ein Margenprimus in der Branche», sagt Appenzeller. Die Sparte erwirtschaftet über eine Milliarde Euro Umsatz und wächst pro Jahr um sechs Prozent. Die Firma betreibt 13 Standorte in Deutschland, Österreich und China, eine weitere Druckgiesserei wird im Reich der Mitte derzeit gebaut. 70 Prozent des Geschäfts wickelt GF direkt mit den Autoproduzenten ab. Einzige Schwachstelle: 94 Prozent der Exporte gehen in die EU, wovon 68 Prozent nach Deutschland. Eine schlechte Performance erreicht GF dagegen mit der Maschinenbausparte, der Tochter Agie Charmilles. Mit Mikron und der Berthold Hermle AG befindet sie sich in bester Gesellschaft. Die Lieferantin von hochpräzisen Funkenerosions- und Fräsmaschinen hat strategisch das Steuer allerdings herumgerissen. Mit einem Umsatzanteil in Asien von 21 Prozent und dem raschen Aufbau von Produktionskapazitäten in China dürfte sich das Unternehmen schnell erholen. Dort trifft sie jedoch auf einen starken Konkurrenten, die japanische Sodick.

Meisterlich schlägt sich auch die Textildivision von Rieter mit einer jährlichen Umsatzzunahme von zehn Prozent und einer Ebit-Quote von 9,7 Prozent im Jahr 2004. Die Hauptabsatzmärkte des Winterthurer Konzerns sind in Asien; China und die Türkei sind die grössten Abnehmerländer. Die hiesigen Textilmaschinenbauer und insbesondere Rieter dominieren im Geschäft. Jahr um Jahr spart Rieter zwei bis drei Prozent Kosten ein, was nur dank einem total flexiblen Kostenmanagement möglich ist. Auch der Autozulieferbereich von Rieter sieht, ganz im Gegensatz zur Autosparte bei Saurer, nicht übel aus. Als «Simple Grower» liegt er bei der Umsatzzunahme über dem Branchendurchschnitt der letzten fünf Jahre, nicht jedoch beim Wertwachstum.

Eine Wachstumsstory ist der Lausanner Verpackungs- und Druckmaschinenhersteller Bobst, der sich von 1999 bis 2004 um jährlich fast sieben Prozent auf 1,1 Milliarden Euro Umsatz gesteigert hat. Den Anlegern weniger Freude macht die Ebit-Quote, die letztes Jahr bei 5,7 Prozent des Umsatzes lag. Demgegenüber ist Bühler in Uzwil kein Umsatzturbo. Im Fünfjahresschnitt wuchs die Firma um 2,3 Prozent. Dafür zeigt der Hersteller von Nahrungsmittel-Produktionsanlagen ein Wertwachstum von fast sechs Prozent. Bobst wie Bühler wollen in Asien wachsen, Bobst setzt erst 14 Prozent ihrer Maschinen dort ab.

Schindler positioniert sich entgegen der starken Marktstellung auf der Verliererseite. Alle wichtigen Konkurrenten wie Otis, ThyssenKrupp und Kone weisen eine Performance auf, die über dem Industriedurchschnitt liegt. Die drei erwirtschaften eine Ebit-Marge von über zehn Prozent. Schindler dagegen schafft nur acht Prozent. «Der Markt ist geprägt von Überkapazitäten, die zu einem Verdrängungswettbewerb über den Preis und die Technologie führen», heisst es im Originalton von Schindler. Der Fahrstuhl nach oben ist buchstäblich besetzt. Dennoch sind die Autoren der Sal.-Oppenheim-Studie zuversichtlich: «Schindler ist dank der Reorganisation enorm wettbewerbsfähig geworden.» Die Firma baut jetzt das weltgrösste Rolltreppenwerk in der Supermetropole Shanghai.

Gut geschlagen hat sich auch Saurer. Der Arboner Spinnmaschinen-Konzern hat in den vergangenen Jahren markant Kapazitäten eingekauft, vor allem im Bereich der Maschinen für synthetische Garne (die deutschen Firmen Barmag und Neumag). An Rieter kommt Saurer mit dem halben Umsatzwachstum indes nicht heran. Beim Autozuliefergeschäft – Getriebekomponenten – bewegt sich bei Saurer wenig. Diverse Restrukturierungsübungen haben den erhofften Erfolg nicht gebracht, Umsatz und Ebit wachsen unterdurchschnittlich.

Vor dem Hintergrund permanenter Globalisierungsschübe sind die Schweizer Maschinenbauer für die nächste Zukunft mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert:

– Die Maschinenindustriellen in den aufstrebenden Märkten Osteuropas, Chinas und Indiens werden in den kommenden zehn Jahren in den westeuropäischen Markt eindringen und zur ernsthaften Gefahr für die hiesigen Maschinenbauer werden. Schon jetzt sind die chinesische Jingwei Textile Machinery und die indische Lakshmi Machine Works in den asiatischen Märkten ernsthafte Konkurrenten für Rieter, Saurer und Schweiter. Beide Firmen sind global gesehen Value-Growers, also hochprofitabel.

– Innovation wird immer bedeutender im globalen Konkurrenzkampf. Schweizer Maschinenbauer wie ABB, GF oder Schindler haben einen starken Fokus auf Innovation, sei es nun Produkt- oder Prozessinnovation. Derzeit belegt die Schweiz bei den Innovationen international noch einen Spitzenplatz. «Doch sie fällt zurück», alarmiert Avenir Suisse, der Think-Tank der Schweizer Wirtschaft. Nur eine ausgeprägte Innovationsstärke mit deutlich mehr als den bisherigen F&E-Investitionen von vier bis fünf Prozent, bezogen auf den Umsatz, wird es erlauben, den Standort Schweiz zu sichern.

– Der Fokus auf die Wachstumsmärkte ist eine Stärke der Schweizer Maschinenbauer. Die Georg Fischer will mittelfristig mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes in Asien erwirtschaften, die Hälfte davon in China. Das Reich der Mitte hat sich im Werkzeugmaschinenbau global bereits als grösster Markt etabliert. Sein Volumen wächst Jahr um Jahr mit 15 Prozent. Eine wichtige Vorreiterrolle für die Schweizer Industrie in China spielte die ABB. Mit mehr als 20 Niederlassungen ist sie im Segment der Elektrotechnik Marktführer und auch in der Automatisierungstechnik hervorragend positioniert. Bis 2010 beabsichtigt der Zürcher Elektroriese den China-Umsatz von zwei auf vier Milliarden Dollar zu verdoppeln und den Personalbestand von 5000 auf 12 000 zu erhöhen.

– Die Reduktion der Fertigungstiefe wird weitere Fortschritte machen. «Viele Firmen tendieren dazu, nur noch Schlüsselkomponenten selbst zu machen», sagt Leu-Analyst Appenzeller. Die Firmen seien ständig mit «make or buy»-Entscheiden konfrontiert: selber machen oder einkaufen. Der Trend, so viel steht fest, geht hin zum «Modellfall Nokia». Die finnische Mobiltelefonfirma stellt bloss noch die Marke, setzt die Telefone zusammen und besorgt das Marketing sowie den Vertrieb. Sämtliche Teile werden von Zulieferern produziert und fristgerecht geliefert. Die Kosteneinsparungen sind substanziell. Die Textilmaschinenfirma Schweiter beispielsweise hatte 1993 Materialkosten von 38 Prozent und Personalkosten von 50 Prozent. Mit dem konsequenten Abbau der Fertigungstiefe sanken die Personalkosten auf nur noch 17 Prozent – Lean Production par excellence.

«Am Wachstum führt kein Weg vorbei», sagt A.T.-Kearney-Berater Deutsch. Es gebe aber immer weniger Wachstumsmärkte und auch immer weniger potenzielle Übernahmekandidaten. Deshalb verschafft Geschwindigkeit beim Besetzen von Märkten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. «Preemptive Moves» zu machen – also die Akquisition von Grosskunden in Asien, die Rekrutierung der besten Talente für F&E-Projekte in China und insbesondere Firmenkäufe sowie das Schmieden von Allianzen –, bevor andere es tun, wird für die Maschinenindustrie der Zukunft erfolgskritisch sein.

BILANZ-Serie Wachstum

Seit den neunziger Jahren leidet die Schweiz an einer chronischen Wachstumsschwäche, Besserung ist nicht in Sicht. Liegt es an den sich verschlechternden staatlichen Rahmenbedingungen, oder ist die Schweizer Wirtschaft im internationalen Vergleich zu wenig agil? In Zusammenarbeit mit der internationalen Beratungsfirma A.T. Kearney hat BILANZ eine Diagnose zu den Schweizer Schlüsselbranchen vorgenommen.

Bisher erschienen:

– Die Schweizer Versicherungen haben viele Chancen fahrlässig verpasst (BILANZ 16/05).

– Die Schweizer Banken sind für die kommende Konsolidierungswelle schlecht gewappnet (BILANZ 17/05).

– Die Schweizer Pharmaindustrie vor einem grossen Umbruch (BILANZ 18/05).

In der nächsten Ausgabe: Die chemische Industrie hat schlechte Karten im Übernahmepoker.

Schweizer Investitionsgüter-Industrie in der Topliga

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