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Gekündigt 
UPC: Fertig lustig für ­Carlos Leal und Stéphanie Berger

UPC: Fertig lustig für ­Carlos Leal und Stéphanie Berger
Gekündigt: Carlos Leal und Stéphanie Berger im letzten UPC-Werbespot. PR

Der Kabelkonzern UPC macht keine TV-Spots 
mehr mit Carlos Leal und Stéphanie Berger. Dafür setzt Konzernchef Eric Tveter von nun an ganz auf Michelle Hunziker. Das hat seinen Grund.

Von Philipp Albrecht
24.01.2017, Aktualisiert vor 17 Stunden

Sie badeten in Popcorn, spielten Gitarre und blödelten mit dem CEO herum. Jetzt ist fertig lustig für ­Carlos Leal und Stéphanie Berger. UPC hat die Zusammenarbeit mit den beliebten Werbegesichtern beendet. Dafür setzt Konzernchef Eric Tveter von nun an ganz auf die Schweizer Moderatorin Michelle Hunziker, die seit Sommer 2016 im Boot ist.

Noch im Oktober bekräftigte UPC, trotz des neuen Gesichts an Berger und Leal festzuhalten. Davon will man jetzt nichts mehr wissen: «Die Verträge liefen Ende 2016 nach langjähriger, ausserordentlich erfolgreicher Zusammenarbeit aus», sagt Sprecher Bernard Strapp.

In Österreich nicht bekannt

Die Integration von UPC Österreich hat offenbar den Entscheid forciert. Die beiden Schweizer kennt dort kein Mensch. Leals TV-Spots mit synchronisierter Stimme ­kamen nicht an. Die eigene Marktforschung habe ein anderes Resultat ergeben, widerspricht Strapp: «In Österreich kam Carlos Leal gut an.» Noch besser scheint Michelle Hunziker zu funktionieren. Die im ganzen deutschsprachigen Raum bekannte Ex-Frau von Schmusesänger Eros Ramazotti steht laut UPC für «Internationalität, Freude, Publikumsnähe und Offenheit».

Das alte UPC-Werbekonzept war eine Erfolgsgeschichte. Leal, der 2011 unter Vertrag genommen wurde, half mit, die angeschlagene Reputation wiederherzustellen. Er habe «das Unternehmen die letzten fünf Jahre entscheidend mitgeprägt», heisst es bei UPC. Berger stiess drei Jahre später dazu und wurde für die Bewerbung des Streamingkanals MyPrime engagiert.

 

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