Der neue ABB-Chef Ulrich Spiesshofer äussert sich im BILANZ-Interview zu seinen Plänen mit dem Konzern: «Übernahmen werden auch in Zukunft ein Thema sein», sagt der 49jährige. «Wir werden nach wie vor Lücken im Angebot durch Akquisitionen füllen.»

Besonderen Handlungsbedarf sieht er in der Automationssparte und bei der Software. «Auch auf der Serviceseite sollten wir uns verstärken.» Ziel sei es, «in jedem Bereich, in dem wir aktiv sind, die Nummer eins oder Nummer zwei» zu sein.

In den letzten Jahren hatte ABB unter seinem Vorgänger Joe Hogan bereits Übernahmen für mehr als 10 Milliarden Dollar getätigt. Spiesshofer äussert sich auch zu den Folgen der 1:12-Initiative für die Schweiz: «Wir sind überzeugt, dass sie schwere negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft hat», sagt er. «Bei einer Annahme würde ich mir extreme Sorgen machen, wie ich die Schlagkraft der ABB erhalten sollte.» Auch die Verlagerung der Konzernleitung sei in diesem Zusammenhang ein Thema.

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