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Finanzen 
UBS-Angreifer Knight Vinke vor Interessenskonflikt

Die UBS hat einem Störenfried namens Quijote. (Bild: Keystone)

Es ist eine Fehde der besonderen Art: UBS-Investor Eric Knight attackiert Bankchef Sergio Ermotti. Der Störenfried kämpft mit harten Bandagen – und gegen seine schlechte Performance.

Von Dirk Schütz
03.10.2013

Eric Knight, der mit seiner Vermögensverwaltung Knight Vinke die UBS scharf attackiert, beschäftigt in seinem Verwaltungsrat den Sohn eines prominenten UBS-Gegners. Christian Barras ist VR-Mitglied der Knight Vinke (Switzerland) SA in Chermignon und betreibt mit seinem Vater Gaston Barras in Crans Montana die Immobilienagentur Agence Barras. Gaston Barras gilt als Golfkönig des Wallis und befindet sich seit vielen Jahren in Rechtsstreitigkeiten mit der UBS wegen eines Immobilienprojekts.

Knight gilt als Freund der Familie Barras. Das UBS-Engagement ist das erste profitable Investment von Knight Vinke seit fünf Jahren. Erstmals gibt Knight Vinke die Beteiligungshöhe an der UBS bekannt: Über eigene Fonds hält die Firma laut eigenen Angaben 0,24 Prozent an der Grossbank, dazu kontrolliere sie über Kundengelder weitere 0,85 Prozent. Die UBS hat dem Angreifer einen eigenen Codenamen gegeben: Quijote.

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