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Wandel 
Toyota-Vorstand öffnet sich für Ausländer und Frauen

Toyota: Dürfen bald Frauen im Konzern mitreden?  Keystone

Traditionell werden japanische Unternehmen von einer männlichen Führungsriege geleitet. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Toyota öffnet erstmals seine Konzernspitze für Ausländer und für Frauen.

Veröffentlicht 04.03.2015

Toyota öffnet seinen Vorstand erstmals für Ausländer. Europa-Chef Didier Leroy wird künftig einer von sechs Geschäftsleitern sein, wie der weltgrösste Autobauer am Mittwoch mitteilte. Im Juni soll der Franzose diese Position übernehmen, die bisher Japanern vorbehalten war.

Zugleich befördert der japanische Traditionskonzern die Amerikanerin Julie Hamp zur ersten weiblichen Führungskraft. In die erweiterte Führungsriege holt Toyota den Afro-Amerikaner Christopher Reynolds. Damit sind nach der Hauptversammlung neun der 58 Top-Manager Ausländer.

Männliche Führungsriege

Traditionell werden japanische Unternehmen von einer männlichen Führungsriege geleitet. Nun will die Regierung des Landes dem Beispiel anderer Staaten folgen und die Anzahl von Frauen in leitender Position erhöhen. Ministerpräsident Shinzo Abe hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent der Top-Jobs mit Frauen zu besetzen. Marktforschern zufolge liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte im mittleren bis höheren Management bei elf Prozent.

Honda holte bereits vor einem Jahr eine Frau in die Geschäftsführung. Rivale Nissan wird von dem Franzosen Carlos Ghosn geleitet.

(reuters/ccr)

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