Die Westschweizer Kantone unter der Federführung der Waadt wollen das Swissgrid-Aktienpaket übernehmen, dass Alpiq verkaufen will, und so ihre politischen Einfluss im Stromnetzbau sichern. Das Problem: Das Geld stammt nicht aus den Staatskassen, sondern zu knapp der Hälfte von Vorsorgeeinrichtungen. Konkret von der Pensionskasse der Stadt Lausanne, der Pensionskasse des Kantons Waadt, der Pensionskasse mehrerer Waadtländer Gemeinden und des Staatspersonals des Kantons Freiburg.

Dafür gibt es nun einen Rüffel aus den eigenen Reihen: Pensionskassen «dürfen nicht von der Politik für andere Zwecke gebraucht werden», sagt Dominique Favre, Direktor der Westschweizer BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörde für die Kantone Wallis, Jura, Neuenburg und Waadt, zu «Bilanz». Und er wird noch deutlicher: «Es ist falsch, die Pensionskasse und die Politik eines Kantons zu vermischen.»

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