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SPAG: Neue Transparenz vertreibt Mitglieder

SVP-Nationalrat Gregor Rutz (re.) mit Ueli Maurer: Er hat die SPAG verlassen.   Keystone

Der Lobbyismusverband SPAG hat 16 Mitglieder verloren, seit er sich mehr Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat. Die meisten geben aber andere Gründe an als die neue Strenge.

Von Florence Vuichard
01.10.2014

16 Lobbyisten sind gemäss BILANZ-Recherchen aus der Schweizerischen Public Affairs Gesellschaft (SPAG) ausgetreten seit sich diese im März selbst zu mehr Transparenz verpflichtet hat. Offiziell begründen dies nur drei mit den neuen Transparenzregeln.

So hat etwa Konrad Studerus, Vizepräsident der Atomstrom-Promotorin Aves, seine Mitgliedschaft «sistiert», bis all seine Kunden der Auflistung zustimmen. Den Verband verlassen haben unter anderem auch der SVP-Nationalrat und Agenturinhaber Gregor Rutz oder Rolf Hartl von der Erdöl-Vereinigung (EV). Dieser begründet seinen Austritt damit, dass er als Präsident nicht mehr operativ für die EV tätig sei.

Gesundheitliche Gründe angegeben

Marie-Louise Baumann, die Verwaltungsratspräsidentin von Burson-Marsteller, die jahrelang unter anderem im Namen der Pharma in der Wandelhalle unterwegs war, wiederum macht ihr Alter – sie ist 68 – und gesundheitliche Gründe geltend.

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