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Sony bestätigt Hacker-Angriff

Sony erneut im Visier von Hackern (Bild: Keystone)

Sony hat bestätigt, erneut Opfer eines Hacker-Angriffes geworden zu sein. Der Konzern teilte mit, er arbeite mit der US-Bundespolizei FBI zusammen, um die Urheber der Attacke zu finden.

Veröffentlicht 04.06.2011

Der Elektronikriese Sony kämpft erneut mit massiven Sicherheitsproblemen. Diesmal betraf der Hacker-Angriff die Sony-Filmtochter Pictures Entertainment. Deren Internetserver war von einer Gruppe namens LulzSec geknackt worden. Eine interne Untersuchung des Vorfalls sei eingeleitet worden.

Die Angreifer hatten sich Zugang zu den Daten von mehr als einer Million Kunden verschafft und persönliche Angaben wie Namen, Anschriften, Telefonnummern, Email-Adressen und Passwörter Tausender Nutzer im Internet veröffentlicht.

Das Tochterunternehmen SonyPictures entschuldigte sich in einer Erklärung ausdrücklich bei allen Nutzern ihrer Website "für die entstandenen Probleme".

Über die Webseite bewirbt der Konzern unter anderem von Sony produzierte Filme. Wer sich beim E-Mail-Service der Seite anmeldet, bekommt automatisch neueste Informationen zu Filmen und Fernsehshows zugeschickt.

Sony war erst im April Ziel eines Hacker-Angriffs gewesen. Dabei wurden sensible Daten von weltweit etwa hundert Millionen Kunden des Playstation Network und des Musik- und Filmdienstes Qriocity gehackt.

Später räumte der Konzern ein, dass auch Daten aus seinem Onlinespiele-Netzwerk Sony Online Entertainment (SOE) gestohlen worden waren. Daraufhin hatte Sony sämtliche Angebote zunächst gestoppt. Am Donnerstag erklärte das japanische Unternehmen, dass es fast überall in der Welt das Playstation Network wieder freischalte.

(cms/rcv/sda)

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