Durchschnittlich 156.60 Euro kostete 2011 gemäss der «Hotel Reservation Service»-Statistik (HRS) eine Übernachtung in einem Zürcher Hotel. Damit schlugen die Hotels in der Limmatstadt im Schnitt gegenüber 2010 um 13 Prozent auf. Einen derartigen Preisanstieg gab es sonst in keiner europäischen Stadt. Mitbegründet ist er laut HRS durch den starken Franken.

Gefolgt wird Zürich in Europa von Moskau mit einem durchschnittlichen Hotelpreis von knapp 151 Euro (+10 Prozent) und Oslo, wo eine Hotelnacht im Schnitt 134.50 Euro kostet (+5 Prozent).

Europaweit am günstigsten übernachtet man - im Durchschnitt gesehen - in den Hauptstädten des östlichen Europa: In Warschau für 79 Euro (+9 Prozent), in Budapest für 68 Euro (-0,4 Prozent) und in Prag für 63 Euro (+6 Prozent).

Weltweit ist New York die teuerste Hotelstadt: Durchschnittlich 180 Euro pro Nacht blättert hier ein Hotelgast hin - ein Anstieg von 14,5 Prozent gegenüber 2010. Kaum günstiger leben Touristen mit 175 Euro pro Nacht in Rio de Janeiro. Mit fast 31 Prozent ist hier der Preisanstieg weltweit am grössten. Am viertteuersten (nach Zürich) sind die Hotels in Sydney mit durchschnittlich 154 Euro (+16 Prozent).

Die günstigsten Hotelübernachtungen gibt es in Ostasien, wo die Preise gegenüber dem Vorjahr zudem gesunken sind: In Peking kostete eine Hotelnacht durchschnittlich knapp 56 Euro (-3 Prozent), in Kuala Lumpur knapp 52 Euro (-0,4 Prozent) und in Bangkok 50 Euro (-6 Prozent).

(laf/sda)

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