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Zitatenschatz: Sen und wie er die Welt sieht

Für den Inder bedeutet Ökonomie mehr als Zahlen: Amartya Sen verbindet seine Theorien mit Fragen der Ethik und Moral.

Von red
14.03.2006

Diktaturen und Armut:

«In Ländern, in denen es keine Wahlen oder keine Opposition gibt, brauchen sich die Regierungen nicht um die politischen Folgen zu kümmern, die sich aus ihrem Versagen bei der Armutsbekämpfung ergeben.»

Hungersnöte:

«Hunger zeichnet sich dadurch aus, dass einige Menschen nicht genug zu essen haben. Hunger ist jedoch kein Zeichen dafür, dass es nicht genug zu essen gibt.»

Stellung der Frau:

«Nichts ist in der politischen Ökonomie der Entwicklung heute wichtiger als eine adäquate Würdigung der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Teilhabe und Führungsrolle der Frau.»

Globalisierung:

«Globalisierung ist nichts Neues, noch ist sie eine reine Verwestlichung: Seit mehr als tausend Jahren schreitet die Globalisierung durch Reisen, Handel, Migration, die Ausdehnung kultureller Einflüsse und die Verbreitung von Wissen bereits voran.»

Ökonomie:

«Die Ökonomie ist dazu da, die Eigenarten der Welt besser zu verstehen – die wirtschaftliche Welt, die soziale Welt und zu einem gewissen Grad auch die moralische Welt.»

Wirkung von Erziehung:

«Erziehe einen Teil einer Gemeinschaft, und die ganze Gemeinschaft wird gewinnen.»

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