Ein Zahnimplantat ist eine Schraube, die in den Kieferknochen gedreht wird, um dort eine Zahnwurzel zu ersetzen. Zwei börsenkotierte Schweizer Firmen sind im weltweiten Geschäft mit diesem dauerhaften Zahnersatz Spitze: Marktführer Nobel Biocare mit Sitz auf dem Zürcher Balsberg und Straumann in Waldenburg BL als Nummer zwei.

Mit seinen hohen Margen und dem rasanten Wachstum ist der Implantatemarkt ein ausnehmend interessantes Geschäft. Vom weltweiten Markt mit Zahnmedizin, der auf rund zwölf Milliarden Euro geschätzt wird, entfallen ungefähr zehn Prozent auf Implantate. Mit jährlichen Zuwachsraten von mehr als 15 Prozent sind sie das wachstumsstärkste Segment.

Während sich Straumann hauptsächlich auf Implantate konzentriert, bietet Nobel Biocare auch Brücken und Kronen an. Beide Strategien haben etwas für sich: Straumann profitiert vom höheren Wachstum bei Implantaten, Nobel Biocare wiederum entstehen Vorteile dadurch, dass das Unternehmen den Medizinern die ganze Produktepalette anbieten kann, wenn es um Zahnersatz geht.

Nobel Biocare und Straumann sind im 1,2 Milliarden Euro schweren Markt für Zahnimplantate die grössten Anbieter.

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