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Vorwürfe 
Schmutzige Wäsche: Der Streit bei Calida eskaliert

Kämpft für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat: Felix Sulzberger. Keystone

Der Machtkampf vor der Calida-GV wird mit immer härteren Bandagen ausgetragen: Ex-Chef Sulzberger macht VR-Präsident Lustenberger schwere Vorwürfe. Und: Das Board führt die Öffentlichkeit in die Irre

Von Marc Kowalsky
06.04.2016

Im Streit beim Wäschehersteller Calida erhebt Ex-CEO Felix Sulzberger massive Vorwürfe gegen den Verwaltungsratspräsidenten: «Thomas Lustenberger steht für schwere Governance-Verletzungen», sagt Sulzberger. «Er vertritt nicht die Interessen aller Investoren, wofür er als VR-Präsident eigentlich verpflichtet wäre.» Dies habe sich beim geplanten Verkauf der Anteile der Grossaktionärin, Familie Kellenberger (34,7 Prozent der Aktien), gezeigt.

Sulzberger, bis Mitte März CEO von Calida, kämpft für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat: «Einer muss dem Calida-VR auf die Finger schauen.» Die anderen Mitglieder des Gremiums wollen das verhindern. Interne Dokumente, die «Bilanz» vorliegen, zeigen zudem, dass der Verwaltungsrat die Öffentlichkeit vor der GV mit Falschaussagen in die Irre führt.

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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