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Samsung Galaxy S6 Edge+: Grösser, besser – kaufen?

Samsung-Chef Shin Jong-Kyun bei der Präsentation der neusten Modelle.  Keystone

Schon wieder lancieren die Koreaner ein Smartphone-Modell. Mit neuen Funktionen will das Galaxy S6 Edge+ punkten. Zudem peppt der Apple-Rivale das «Phablet» auf. Ob das reicht, den Umsatz anzukurbeln.

Veröffentlicht 14.08.2015

Samsung legt nur wenige Monate nach dem Verkaufsstart seines Spitzen-Smartphones Galaxy S6 Edge mit einem verbesserten und grösseren Modell nach. Es soll in dem heiss umkämpften Markt vor allem mit mehr Funktionen für Video-Aufnahmen, einer besseren Audio-Wiedergabe und einer kürzeren Ladezeit punkten.

Zudem lassen sich am gebogenen Rand des Galaxy S6 Edge+ nun auch bis zu fünf häufig genutzte Apps ablegen. Das Gerät verfügt über Googles aktuelles Android-System Lollipop (5.1) und eine Bildschirmdiagonale von nun 5,7 Zoll (5,1 Zoll beim Vorgängermodell). Das untenstehende Video erläutert die Unterschiede zwischen Galaxy S6 Edge und dem Premiummodell Galaxy S6 Edge+. Einen Verkaufsstart für die Schweiz nannte der südkoreanische Elektronik-Riese zunächst nicht.

Auch sein «Phablet» Galaxy Note – eine Kreuzung aus (Smart)-Phone und Tablet mit Bedienung per Stift – hat der Konzern aufgepeppt und kündigte als Nachfolgemodell das Galaxy Note 5 an. Das Gerät, das die gleiche Bildschirmgrösse wie das S6 Edge+ hat, wird aber vorerst nur in Nordamerika und in asiatischen Schlüsselmärkten in den Handel kommen.

In Mastercard hat Samsung Pay einen Partner gefunden

Das Smartphone-Bezahlsystem Samsung Pay wird in Europa zunächst in Grossbritannien eingeführt. Mit dem System tritt Samsung gegen Apples Bezahldienst für das iPhone, Apple Pay, an. Als Partner hatte sich der südkoreanische Konzern den Karten-Dienstleister Mastercard gesichert, der unter anderem für die sichere Datenübertragung sorgen soll.

Neben dem auch von Apple genutzten Funkstandard NFC für kontaktlose Datenübertragung wird zudem die Technologie der Firma LoopPay unterstützt. Samsung hatte sie Anfang des Jahres übernommen. Dabei werden die im Smartphone hinterlegten Daten von Kredit- oder Bankkarten aller Art drahtlos an die Kassensysteme der Händler übertragen.

Die Koreaner haben sich verschätzt

Zuletzt war der Umsatz des Smartphone-Marktführers trotz des Starts seiner Spitzenmodelle um 7,3 Prozent auf 48,54 Billionen Won (40 Milliarden Franken) gesunken. Unter anderem Lieferprobleme beim Galaxy S6 Edge, das im April auf den Markt kam, drückten auf den Verkauf.

Samsung hatte deutlich höhere Verkäufe bei der günstigeren Variante S6 als beim Edge-Modell erwartet und sich damit verschätzt. Der Gewinn fiel im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 5,75 Billionen Won.


(sda/jfr)

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