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Wechsel 
Salt setzt bei der neuen Spitze auf Schweizer

Salt: Ex-CEO Andsjö zeigte zu wenig Engagement für die neue Strategie von Salt und musste gehen. Keystone

Der Abgang von CEO Johan Andsjö bei Salt kam plötzlich. Nun ist klar warum: Andsjö engagierte sich offenbar zu wenig für die neue Strategie von Salt. Eine Schweizer Spitze soll es besser machen.

Von Marc Kowalsky
14.01.2016

Erstmals äussern sich die neuen Eigentümer zu ihren Plänen mit dem Mobilfunkanbieter Salt: «Man muss Telekom anders machen – besser und effizienter», sagt Olivier Rozenfeld, VR von Salt und enger Vertrauter von Salt-Besitzer Xavier Niel. So ist ein signifikanter Ausbau der Netzinfrastruktur geplant. Neue Produkte sollen schneller eingeführt werden als in der Vergangenheit.

Der Ausbau und Betrieb des Netzes sowie die IT sollen wieder von Salt selber betrieben werden statt wie bisher im Outsourcing. Vor allem werden die Kosten stärker kontrolliert: «Die Firma, die wir angetroffen haben, hatte eine sehr schwache Kostendisziplin», sagt Rozenfeld. Eine erneute Annäherung an Sunrise ist hingegen kein Thema.

Fehlendes Engagement für neue Strategie

Der bisherige CEO Johan Andsjö war im Dezember überraschend abgetreten, weil er «nicht bereit war, sich für die neue Strategie vollumfänglich zu engagieren», sagt eine Stimme aus dem Unternehmen. Sein Nachfolger und der neue VR-Präsident seien bereits bestimmt, so Rozenfeld. Bei beiden handele es sich um Schweizer.

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