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Steuererleichterungen 
Rom will Lamborghini SUV subventionieren

Lamborghini: Rom will den Bau des ersten SUVs im Land halten.  Keystone

Lamborghini kann beim Bau seines ersten SUV auf Steuererleichterungen aus Rom hoffen. Bis zu 100 Millionen Euro sollen drin sein - unter einer Bedingung.

Veröffentlicht 05.05.2015

Der italienische Luxus-Fahrzeughersteller Automobili Lamborghini SpA kann nach Informationen von Bloomberg News beim Bau seines ersten SUV auf Steuererleichterungen aus Rom hoffen.

Das gelte, wenn das Fahrzeug in Italien gebaut werde, sagten am Dienstag mit den Vorgängen vertraute Personen unter Zusicherung ihrer Anonymität. Der zur Volkswagen-Tochter Audi zählende Hersteller will die eigene Modellpalette mit einem besonders sportlichen Geländefahrzeug ergänzen. Die Steuererleichterung hätte zum Ziel, den Bau des Fahrzeugs in Italien zu halten, und Pläne für eine Auslandsfertigung unattraktiver zu machen.

Vergünstigungen bis zu 100 Millionen Euro

Die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi könne Steuererleichterungen und andere Vergünstigungen im Umfang von bis zu 100 Millionen Euro im Gegenzug für eine Endfertigung des Lamborghini Urus im Lande vergeben, hiess es über die Verhandlungen von den Personen. Die Gespräche sollten demnach am Dienstag in Rom wieder aufgenommen werden.

Die Regierung ist insbesondere am Erhalt von stabilen Industriearbeitsplätzen interessiert. Laut den Kreisen könnten bei der Fertigung des fertig entwickelten Urus bis zu 300 Stellen entstehen. Lamborghini wartet allerdings noch auf grünes Licht für eine Serienfertigung durch den Volkswagen-Konzern.

Das Fahrzeug konkurriert unter anderem mit vergleichbaren Edel-SUVs wie dem Aston Martin DBX. Als Urvater dieser sportlichen Fahrzeuggattung gilt der Porsche Cayenne, ebenfalls aus dem Volkswagen-Konzern.

(bloomberg/ccr)

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