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Roche in Top 10 der teuersten Unternehmen

US-Konzerne bleiben die Giganten der Weltbörse. Aber auch Schweizer Firmen zählen zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. In den Top 100 sind mit Roche, Novartis und Nestlé drei Konzerne vertreten.

Veröffentlicht 03.07.2014

Die wertvollsten Unternehmen der Welt stammen aus den USA: Angeführt von Apple mit einer Marktkapitalisierung von 560,3 Milliarden Dollar (410,4 Mrd. Euro) zum 30. Juni kommen acht der zehn teuersten Unternehmen der Welt aus den Vereinigten Staaten. Mit 46 Unternehmen hat fast jedes zweite im Top 100-Ranking dort seinen Sitz, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Unter den 100 wertvollsten Firmen listet EY auch sechs deutsche auf: Am höchsten bewertet sind Volkswagen (123 Milliarden Dollar, Platz 55), Bayer (117 Mrd Dollar, Platz 59) und Siemens (116 Mrd Dollar, Platz 60).

Die Schweiz bleibt auf hohem Niveau stabil

In den Top 100 sind wie vor einem halben Jahr drei Unternehmen aus der Schweiz vertreten. Die höchstbewerteten Schweizer Unternehmen sind Roche (256 Milliarden US-Dollar, Platz 10), Nestlé (250 Milliarden US-Dollar, Platz 11) und Novartis (245 Milliarden US-Dollar, Platz 13). Im Top 100 Länderranking belegt die Schweiz somit gemeinsam mit Japan den siebten Platz. Der Pharmakonzern Roche konnte sich als Schweizer Unternehmen einen Platz unter den Top 10 erkämpfen und löst damit den US-Konzern Chevron ab.


Ihren kumulierten Börsenwert konnten die Schweizer Unternehmen in den Top 300 in den vergangenen Monaten allerdings kaum noch steigern – mit einem Plus von 5 Prozent kletterte dieser in den vergangenen sechs Monaten auf insgesamt 1.100 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Jahresende 2012 betrug die Steigerungsrate hingegen 34 Prozent.


„Nach dem massiven Börsenboom der vergangenen Monate hat der Marktwert der Schweizer Konzerne ein hohes Niveau erreicht – da ist es schwierig, die Marktkapitalisierung noch weiter zu steigern", sagt Louis Siegrist, Leiter Transaction Advisory Services bei EY Schweiz, „zumal die Börsenteilnehmer angesichts der unsicheren Entwicklung der Weltkonjunktur und der künftigen Zinsentwicklung erst einmal vorsichtig sind.“

(awp/ccr)

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