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Ringier lanciert Magazin für das iPad

“the collection”: Die erste Ausgabe widmet sich vollumfänglich dem Mega-Event der britischen Royals. (Bild: Ringier)

Der Schweizer Medienkonzern Ringier bringt ein Magazin auf den Markt, das zurzeit ausschliesslich auf Apples iPad lesbar ist. Es trägt den Namen “the collection” und erscheint auf Deutsch, Englisch und Chinesisch.

Von Reto Vasella
12.04.2011

Ein iPad-Magazin aus der Schweiz: Das vom Familienunternehmen Ringier lancierte “the collection” erscheint monatlich und kann seit heute in Apples App Stores zum Preis von 5.50 Franken bezogen werden. Es nutzt die multimedialen Möglichkeiten von Tablet-Computern und erscheint  auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Weitere Sprachen wie etwa Russisch, Französisch und Japanisch sollen noch folgen.

Damit wird auch die Ausrichtung des Magazins deutlich: Mit “the collection” zielt Ringier nicht nur auf die Schweiz, vielmehr ist es ein Produkt für eine weltweite Leserschaft. Den Hauptmarkt sieht Chefredaktor Peter Hossli denn auch in den USA.

“The collection” soll Ringier zufolge Infotainment auf höchstem Niveau sein und laut Ringier-Projektleiter Thomas Trüb “intelligenter Multimedia-Inhalt für smarte Leute mit Sinn für Humor” bieten.

Jede Ausgabe wird monothematisch sein. Die erste Nummer trägt dabei den Namen “Prinz William - der Hoffnungsträger der britischen Monarchie” - ein Thema, das von globalem Interesse sein soll. Die zweite Ausgabe soll sich der “Reproduktion von Kindern” widmen.

Das Magazin gibt es momentan ausschliesslich auf dem iPad zu lesen, eine Version für die Android-Tablets soll aber auch bald erhältlich sein. Chefredaktor ist Peter Hossli, Creative Director Stéphane Carpentier.

Eine erste Spitze gegen das Projekt gibt es auch schon: Peter Hogenkamp, ehemaliger Blogwerk-Verleger und jetzt Leiter Digitale Medien bei der NZZ-Mediengruppe, kommentiert auf medienspiegel.ch: „Peter Hossli hat vor 13 Jahren (wie auch vor drei Jahren) noch ganz anders getönt.“ Hogenkamp verweist auf einen alten Artikel, in dem Hossli das Internet als Ärgernis und Zeitvergeudung bezeichnet hatte. „Wie zugkräftig ein 'monothematisches Magazin' sein wird, darauf darf man gespannt sein“, so Hogenkamp.

(tno)

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