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Spekulation 
Richemont: Mit Net-a-Porter an die Börse

Richemont: Der Luxusgüterkonzern erwägt einen Börsengang von Net-a-Porter.  Keystone

Es ist das Internetversandhaus für Luxus-Kleidung und Accessoires: Net-a-Porter von Richemont. Nun soll es an die Börse. Selbst ein Verkauf stehe zur Debatte. Doch der Luxuskonzern äussert sich nicht.

Veröffentlicht 21.11.2014

Der Luxusgüterkonzern Richemont erwägt einem Agenturbericht zufolge einen Börsengang von Net-a-Porter, seines Internet-Versandhauses für Luxus-Kleidung und Accessoires. Die Transaktion könnte 2015 über die Bühne gehen, berichtete Bloomberg am Freitag unter Berufung auf Kreise. Demnach hätten erste Gespräche mit Banken stattgefunden, auch ein Verkauf von Net-a-Porter stehe zur Debatte.

Vor nur gerade zwei Wochen hatte sich das Richemont-Management, bei Vorlage der Halbjahreszahlen, sehr zufrieden mit der Entwicklung von Net-a-Porter gezeigt. Devestitionspläne hege man nicht, hiess es. Zu besagtem Artikel wollte sich Richemont nicht äussern.

Noch keine endgültige Entscheidung

Bloomberg relativiert den Bericht denn auch gleich: Es sei noch keine endgültige Entscheidung über einen Verkauf oder einen Börsengang erzielt worden. Es sei auch gut möglich, dass Richemont die Gesellschaft unter ihrem Dach behält.

Richemont Namen stiegen zum Wochenschluss um 1,3 Prozent auf 86,10 Franken und distanzierten den am SMI gemessenen Gesamtmarkt (+0,17 Prozent) deutlich.

(awp/ccr)

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