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Bekleidung 
PKZ erwägt Zusammenarbeit mit Zalando

Manuela Beer: Das Weihnachtsgeschäft von PKZ laufe bisher sehr gut. Alessandra Leimer

Die Krise im Schweizer Bekleidungshandel hat bereits diverse Opfer gefordert. PKZ-Chefin Manuela Beer stemmt sich dagegen - selbst eine Zusammenarbeit mit Zalando erscheint möglich.

Von Dirk Ruschmann
15.12.2016

Die Chefin der Bekleidungskette PKZ, Manuela Beer, sieht für ihr Unternehmen ein versöhnliches Ende des schwierigen Geschäftsjahres 2016: «Unter dem Strich werden wir schwarze Zahlen schreiben», so Beer gegenüber «Bilanz». Punkto Umsatz konnte PKZ die rückläufige Grundtendenz in der zweiten Jahreshälfte stoppen, so dass «wir fürs Gesamtjahr auf vergleichbarer Basis voraussichtlich nur ein kleines Minus verzeichnen werden».

Der Gesamtmarkt des Schweizer Bekleidungshandels ist per Ende Oktober rund neun Prozent im Minus. Beer hält das Angebot des Internet-Händlers Zalando, andere Anbieter per Marktplatz in der Zalando-Website zu integrieren, für die PKZ-Eigenmarken Paul Kehl und Paul «zumindest für prüfenswert». Zugleich möchte Beer mit der PKZ-Website selber zum Schweizer Marktplatz werden und andere Anbieter integrieren, dies «für kleinere Brands, die sich keinen eigenen Shop leisten können».

Das Weihnachtsgeschäft laufe bisher sehr gut, im November habe PKZ «elf Prozent besser als im Vorjahr» abgeschnitten und gewinne derzeit Marktanteile.

Lesen Sie in der neuen «Bilanz»: Die Krise im Schweizer Bekleidungshandel hat bereits diverse Opfer gefordert. PKZ-Chefin Manuela Beer spricht erstmals über ihre Strategie. Sie geht den antizyklischen Weg: investieren und erneuern. Ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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