Egal ob Bligg oder Baschi, Marc Sway oder Adrian Stern, Anna Känzig, Stress oder Pegasus, Schwiizergoofe oder Heimweh: In der Schweizer Musikszene führt kein Weg vorbei an Hit-Mill. Auch Coop und das Schweizer Fernsehen SRF setzen auf die Dienste von Roman Camenzind, Georg Schlunegger und Fred Herrmann, wenn es um die Vertonung ihrer Angebote geht.

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Ausser als Produzent ist HitMill auch als Label aktiv. Nun hat man 49 Prozent des Vertriebsgeschäftes an Jack und Sara Dimenstein und ihre Firma Musikvertrieb verkauft. «Die Digitalisierung ist eine grosse Herausforderung für unsere Branche», sagt Camenzind. «Für uns als kleine Player lohnt es sich nicht, eine eigene IT-Infrastruktur aufzubauen.»

Musikvertrieb (mit Künstlern wie Luca Hänni, Crimer oder Sina) sei von den kleinen Labels am besten aufgestellt und weltweit vernetzt, «mit sehr zukunftsträchtigen Partnerschaften wie mit iGroove.» Ein grosses Label kam als Partner nicht in Frage: «Zu träge, zu intransparent, zu wenig lokale Entscheidungskompetenz», so Camenzind.

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