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Sparprogramm 
«Mit einer Milliarde wäre die ABB-Lücke fast geschlossen»

Hat einen Anteil an ABB erworben: Cevian-Partner Lars Förberg.  Keystone/Danske Bank

Lars Förberg, Partner der Beteiligungsgesellschaft Cevian, über die Aufteilung von ABB, das Milliarden-Sparprogramm des Konzerns und das Tempo von CEO Ulrich Spiesshofer.

Von Marc Kowalsky
01.10.2015

Cevian-Partner Lars Förberg hält das von ABB-Chef Ulrich Spiesshofer angestossene Sparprogramm von einer Milliarde Dollar für ausreichend. «ABB muss die Lücke zu den Wettbewerbern schliessen», sagt er. «Mit einer Milliarde wäre die Lücke grösstenteils geschlossen.»

Keine Zeit verlieren

Allerdings lässt er durchblicken, dass ihm das bisherige Tempo des ABB-Managements nicht ausreicht: «Der Erfolg solcher Programme hängt massgeblich davon ab, wie schnell und eindeutig sie umgesetzt werden. Von daher ist keine Zeit zu verlieren», antwortet er auf eine entsprechende Frage. Zu neuen Konzernstruktur sagt Förberg: «Sie macht Sinn. Und es macht auch Sinn, die Division Stromnetze auf den Prüfstand zu stellen».

Cevian, die als langfristiger, aber auch aggressiver Investor gilt, hat in den letzten Wochen einen Anteil von über fünf Prozent an ABB erworben.

*Lars Förberg (49) ist Partner der Beteiligungsgesellschaft Cevian, die in den letzten Wochen einen Anteil von über fünf Prozent an ABB erworben hat. Cevian, die als langfristiger, aber auch aggressiver Investor gilt, ist seit 2010 auch in Panalpina investiert. Förberg sass dort bis 2013 im VR.

 

 

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