350 Millionen Euro hat Klaus Hommels soeben eingesammelt und damit den grössten kontinentaleuropäischen Fonds für Start-ups aufgelegt. Das Geld will der Starinvestor auf 22 bis 25 Jungfirmen verteilen. Zur Grösse der einzelnen Investments sagt der 48-jährige Wahlzürcher, «In der Praxis können wir mit 500’000 Euro beginnen, wenn es sein muss, aber auch 40 Millionen reinpacken» – eine gewaltige Summe für ein europäisches Start-up.

Europäer brauchen sich nicht hinten anstellen

Aber inzwischen, so Hommels, könnten europäische Jungfirmen wie Spotify oder Rocket Internet mit den amerikanischen Erfolgsgeschichten mithalten. «Die ganze europäische Start-up-Szene ist reifer geworden, die Unternehmen mutiger, die Entrepreneure erfahrener, die Strategien aggressiver», sagt er. «Es wäre falsch, das wie bisher nur den Amerikanern zu überlassen.» Auch eine Beteiligung an Schweizer Start-ups schliesst er nicht aus:  «Aber bisher habe ich noch keine entdeckt», sagt er.

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