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Millionärsdichte: Europa und USA bleiben vorne

Villen in Küsnacht: Laut der Studie wird sich das Vermögen der Schweizer Millionäre bis 2020 verdoppeln. (Bild: Keystone)

Die meisten Millionärshaushalte werden sich auch im Jahr 2020 noch in Europa und den USA finden. Das zeigt eine Studie von Deloitte, die BILANZ exklusiv vorliegt.

Veröffentlicht 30.06.2011

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte, die BILANZ exklusiv vorliegt, wird sich das Vermögen der reichen Haushalte in den untersuchten 25 Ländern von heute 92 Billionen Dollar auf 202 Billionen im Jahr 2020 mehr als verdoppeln. Dabei werden sich die meisten Millionärshaushalte weiterhin in Europa und den USA finden.

43 Prozent davon oder 87 Billionen Dollar werden allein in den USA zu finden sein – einem Markt, um den viele Schweizer Vermögensverwalter  aus regulatorischen Gründen einen Bogen machen. Von den aufstrebenden Volkswirtschaften schafft es bis 2020 nur ein Land unter die Top Ten: Chinas Millionäre werden ihr Vermögen verfünffachen, das Land deshalb von Platz 12 auf Platz 7 vorrücken. Die Emerging-Markets-Euphorie wird also relativiert.

Das Vermögen der Schweizer Millionärshaushalte wird sich bis 2020 zwar knapp verdoppeln auf 4,33 Billionen Dollar, dennoch wird die Schweiz in der Liste einen Platz auf Rang zehn zurückfallen.

 

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