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Milliardengeschäft bei der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom hat ihr zuletzt schwächelndes Mobilfunkgeschäft in den USA für rund 28 Milliarden Euro (rund 36 Milliarden Franken) an den US-Konkurrenten AT&T verkauft. Das teilten beide Unternehmen am Sonntag in Bonn und Dallas mit.

Veröffentlicht 20.03.2011

Die Amerikaner zahlen 18 Milliarden Euro (etwa 22 Milliarden Franken) in bar und den Rest in eigenen Aktien. Die Telekom wird damit bis zu acht Prozent Anteil am US-Branchenführer erhalten und grösster Minderheitsaktionär von AT&T werden.

Der amerikanische Konzern ist der zweitgrösste am US-Markt. Das Unternehmen hat sich das Recht vorbehalten, den Baranteil zu erhöhen und dafür weniger eigene Aktien herzugeben. Die Deutschen werden jedoch mindestens fünf Prozent der Anteile erhalten.

Die Telekom selbst will mit dem grössten Teil des Geldes ihre Schulden reduzieren - 13 Milliarden Euro (rund 17 Milliarden Franken)  sollen dafür verwendet werden. Zudem sollen für fünf Milliarden Euro (etwa sechs Milliarden Franken) an eigenen Aktien zurückgekauft werden. (cms/laf/sda)

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