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«Mehr als vier Milliarden» auf dem Spiel

Serge Gaillard: Reform ist dringend nötig.   Keystone

Die Unternehmenssteuerreform III ist für den Standort Schweiz unabdingbar. Dieser Meinung ist Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Misslingt sie, werde es teuer für Konzerne.

Von Florence Vuichard
30.04.2014

Die Unternehmenssteuerreform III ist für den Bund eine grosse Herausforderung: Misslingt die Reform, dann drohen viele multinationale Holdings und Gemischte Gesellschaften die Schweiz zu verlassen. Auf dem Spiel stehen «mehr als vier Milliarden» direkte Bundessteuern und «viele Arbeitsplätze», wie Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung und einer der Hauptverantwortlichen für die Reform, im Bilanz-Interview betont. Unter anderem mit Steuersenkungen soll der Standort Schweiz für die mobilen Firmen attraktiv bleiben. Doch das kostet alles, allein die zinsbereinigte Gewinnsteuer «würde zu Steuerausfällen von rund 250 Millionen führen», betont Gaillard. «Wir müssen versuchen, Prioritäten zu setzen. Übersteigen die Kosten eine Milliarde, sind wir wohl auf Mehreinnahmen angewiesen.»

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