Die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo will im nächsten Monat in London an die Börse gehen, um Geld für eine weitere Expansion einzusammeln. Der Eigentümer JAB Luxury habe eingewilligt, 25 Prozent der Unternehmensanteile an der Londoner Börse auszugeben, teilte Jimmy Choo am Dienstag mit.

Angaben dazu, wieviel Geld eingenommen werden soll, machte das Unternehmen nicht. Berichten zufolge würde das Unternehmen dann mit rund 600 Millionen Pfund (920 Millionen Franken) bewertet.

Die typischerweise hochhackigen Schuhe, die von einigen hundert bis deutlich über 1000 Franken kosten, brachten der Firma im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Umsatz von 150 Millionen Pfund. Im Jahr 2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 282 Millionen Pfund.

Bekannt durch die Fernsehserie «Sex and the City»

Der in Malaysia geborene Jimmy Choo hatte die Marke 1996 zusammen mit der britischen Salonlöwin Tamara Mellon gegründet. Eigentümer ist JAB Luxury GmbH, die mit der deutschen Milliardärsfamilie Reimann verbunden ist. Sie hatte im vergangenen Jahr bereits ihre Parfümfirma Coty in New York an die Börse gebracht. International bekannt wurden die Luxusschuhe unter anderem durch die Fernsehserie «Sex and the City». Auch Prinzessin Diana gehörte einst zu den Kundinnen von Jimmy Choo.

Laut Berichten hat Jimmy Choo rund 120 Geschäfte weltweit. Jedes Jahr kommen offenbar zehn bis 15 neue hinzu.

(sda/awp/ccr)

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