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Strafe 
Libor-Skandal: USA lässt Deal mit UBS platzen

UBS: Devisenmanipulationen haben den Libor-Deal zu Fall gebracht.

Bis zuletzt hatte die UBS gehofft, dass die USA an der Einigung im Libor-Skandal festhalten würde. Nun liess die US-Justiz offenbar die Vereinbarung platzen - es droht eine saftige Strafe.

Veröffentlicht 15.05.2015

Die Befürchtungen der UBS haben sich bestätigt: Das US-Justizministerium hat in einem Treffen am Morgen die Libor-Vereinbarung aus dem Jahr 2012 platzen lassen, wie die Finanznachrichtenagentur Dow Jones berichtet. Damit kommt laut informierten Personen eine erneute Geldstrafe in Höhe von 200 Millionen US-Dollar auf die Schweizer Grossbank zu.

Bis zuletzt hatten die Vertreter der UBS gehofft, dass die USA an der Einigung im Libor-Skandal festhalten würde. Die Justiz hatte sich damals bereit erklärt, die UBS in Sachen Zinsmanipulation nicht strafrechtlich zu verfolgen, solange sich die Bank über zwei Jahre nichts zuschulden kommen liesse. Nachdem Vorwürfe der Devisenmanipulation bekannt geworden waren, stellten die Strafverfolger die Vereinbarung aber in Frage und kippten sie heute endgültig. Besonders schwer wiegt für die US-Behörden, dass die UBS damit als Wiederholungstäter gilt.

Barclays, J.P. Morgan Chase, Citigroup und RBS

Vier weitere Grossbanken sind vom Wiederaufgreifen der Vorwürfe betroffen, berichtet das «Wall Street Journal»: Barclays, J.P. Morgan Chase, Citigroup und die Royal Bank of Scotland. Es wird erwartet, dass sie zwischen 500 Millionen und einer Milliarde US-Dollar Strafe zahlen.

(me/ccr)

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