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Start-up 
Leihbox: Das Airbnb der Umzugs­kisten

Der Gründer von Leihbox: Erik Streller-Shen. Nik Hunger

Die Sharing Economy macht auch vor dem Zügeln nicht halt: Umzugskisten mehrfach zu verwenden, ist die simple, aber erfolgreiche Geschäftsidee von Leihbox.

Veröffentlicht 08.03.2016

Die Geschäftsidee? Leihbox vermietet stabile, faltbare und nachhaltige Mehrweg-Umzugsboxen als Alternative zu Bananenschachteln und Kartons.

Wie ist sie entstanden? Bei meinem letzten Umzug habe ich selbst erfahren müssen, wie unpraktisch Kartonschachteln sind. Als ich bei einer Internetrecherche zufällig auf eine amerikanische Website mit einem solchen Angebot stiess, wusste ich: Das braucht es auch bei uns.

Die Vision? Wir wollen das Airbnb oder das Mobility der Umzugs­kisten werden. Der Umzug soll ­einfacher, schneller und günstiger werden.

Woher stammt das Startkapital? Eigenes, privates Investment.

Die grosse Stärke? Unser Geschäftsmodell stösst auf grosse Resonanz: Umzugskisten benötigt man nur während einiger weniger Tage – warum sollte jemand Kartonkisten kaufen, die dann jahrelang nur herumstehen? Eine Leihbox kann bis zu 400 Mal eingesetzt werden.

Die grösste Herausforderung? Die Dienstleistung für Firmen- und Privatkunden einfach zu ­gestalten, obwohl Verfügbarkeitsplanung und Logistik im Hintergrund einen hohen Komplexitätsgrad aufweisen.

Der bisher grösste Erfolg? Die Eröffnung von 16 Filialen in drei Ländern in nur acht Monaten nach der Geschäftsaufnahme. Aus­serdem die Vermietung von rund 1500 Behältern für ein kurzfristiges Logistikprojekt eines Firmenkunden.

Das Überraschendste bisher? Die Geschwindigkeit, mit welcher LeihBox wächst, neue Standorte eröffnet, neue Partner findet. Und die vielen sehr positiven Rückmeldungen von Kunden, Medien, Firmen und Behörden.

Website: www.leihbox.com // Gegründet: Mai 2015 // Hauptsitz: St. Gallen // Gründer: Erik Streller-Shen (46) // Anzahl Mitarbeiter: 2 plus frei­schaffende Standortpartner // Umsatzziel für 2016: 500'000 Franken // Profitabel ab: 2016.

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