In der Schweiz gibt es zurzeit 365 Spitäler. Davon sind 136 in privater Hand. Die Privatkliniken haben einen Marktanteil von etwa einem Drittel.

Die Hirslanden-Gruppe ist mit 13 Kliniken, 100 Kompetenzzentren und 1100 Ärzten die grösste private Spital-Anbieterin des Landes. Hirslanden beschäftigt 3000 Personen.

Der medizinische Schwerpunkt des Gesundheitskonzerns liegt in der Orthopädie (vergangenes Jahr 26 Prozent der Patienten), in der Kardiologie (10 Prozent), in der inneren Medizin und der Gynäkologie (je 9 Prozent).

2004 wies sie 58 000 Patienten mit insgesamt 347 521 Pflegetagen aus. Den Umsatz konnte Hirslanden im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 743 Millionen Franken steigern.

Mit dem Kauf der Klinik St. Anna in Luzern kommen rund 9000 stationäre und 15 000 ambulante Patienten dazu. Für den Vorstoss in die Innerschweiz zahlt Hirslanden einen hohen, aber unbekannten Preis. Eine Schätzung der «SonntagsZeitung» von 90 Millionen Franken ist gemäss Robert Bider «völlig aus der Luft gegriffen».

Die Stammklinik in Zürich trug mit 25 Prozent den grössten Teil zum Umsatz bei, gefolgt von der Zürcher Klinik im Park mit 14 Prozent. Die Stammklinik wird zurzeit für 200 Millionen Franken ausgebaut.

Quellen: Studie der Universität St. Gallen im Auftrag des Dachverbands Privatkliniken Schweiz, Jahresbericht Hirslanden 2004, St. Anna.

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