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Start-up 
Karl-Theodor zu Guttenberg geschäftet jetzt in der Schweiz

Karl-Theodor zu Guttenberg: Der Ex-Minister wird Startup-Investor.  Keystone

Karl-Theodor zu Guttenberg wird Verwaltungsrat von Mountain Partners. Der Ex-Minister über seinen Einstieg bei der Beteiligungsgesellschaft, die Schweizer Fintech-Szene und wo es Nachholbedarf gibt.

Von Marc Kowalsky
21.04.2016

Der ehemalige deutsche Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird Verwaltungsrat bei Mountain Partners mit Sitz in Wädenswil ZH. Mit derzeit 80 Investments und einem Wert von 162 Millionen Franken ist Mountain Partners eine der grössten Schweizer Beteiligungsgesellschaften für Technologie-Startups.

Gleichzeitig beteiligt sich zu Guttenberg finanziell an dem 2003 von Conny Boersch gegründeten Venture Builder: «Das ist Ausdruck dessen, dass es sich nicht einfach um einen weiteren Titel in einer Sammlung handelt, sondern dass ich einen Beitrag leisten will zum Erfolg des Unternehmens», sagt er.

Nachholbedarf beim Standortmarketing

Die Schweizer Startup-Szene sieht zu Guttenberg gemischt: Zum einen lobt er die «Verflechtung exzellent ausgebildeter Unternehmer mit akademischen Plattformen wie der ETH» und «im Bereich Fintech hohe Synergien mit dem Banken».

Dafür sieht er das Standortmarketing als ungenügend: «In Diskussionen mit potenziellen Investoren spielt die Schweiz  als Technologiestandort eine untergeordnete Rolle. Dabei wäre es schlichtweg eine Frage der Public Diplomacy, wie man die Schweiz erfolgreich platziert.» Zu Guttenberg stolperte als Politiker 2011 über seine abgeschrieben Doktorarbeit.

 

Was Karl-Theodor zu Guttenberg von Mountain Partners überzeugt hat und was ihm in der Schweiz fehlt, lesen Sie im Interview in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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