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Zur Person: Internationale Saniererkarriere

Hans Ziegler hat mehr Unternehmen von innen gesehen als die meisten Schweizer Manager.

Veröffentlicht 18.12.2009

Ausbildung. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Gemeinde­verwaltung in Wald ZH und dem ­Abschluss als Betriebsökonom KSZ bildet sich Ziegler in den USA weiter. An der Texas Christian University in Dallas absolviert er Postgraduate-Programme in internationalem ­Management und IT.

Anstellungen. Ziegler, im Spätsommer 1952 geboren, steigt 1973 ins Berufsleben ein: Zunächst arbeitet er für die damalige ­Schweizerische Bankgesellschaft (SBG), später für Ericsson und Alcon Pharmaceuticals und kehrt dafür wieder nach Dallas, Texas, zurück. 1988 avanciert er zum Finanzchef der Usego-Waro-Gruppe, 1991 wechselt er in gleicher Funktion zum Warenhauskonzern Globus.

Selbständigkeit. 1996 stösst er zum leidenden Elektronikhändler Interdiscount, den er zügig ab­wickelt. Weitere Stationen sind die Niedermeyer-Gruppe in Wien, Elma Electronic. 2000 kommt er zur Softwarefirma Complet-e, die später in Pragmatica umfirmiert. 2003 schliesslich das Mandat, das ihm den Zweitnamen «der Sanierer» einbringt: Zerschlagung und Verkauf der Erb-Gruppe. Danach saniert er erfolgreich die überschuldete Swisslog. Nebenbei betreut er kleinere Mandate, auch im Ausland, in den Bereichen Krisenmanagement, Sanierungen oder M&A.

Verwaltungsrat. Aktuell ­amtet Ziegler als VR bei Oerlikon und Vögele, als Präsident bei Swisslog und Schlatter. Die Liste der früheren VR-Mandate umfasst Elma, Eschenmoser, Interdiscount, die Warenhauskette EPA und die Vekselberg nahestehende Neue Zürcher Bank.

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