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Immobilienbesitz für jedermann

Von (Crowdhouse) (für Crowdhouse), am 2017-05-01
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Das Schweizer Vorsorgesystem steht unter Druck. Im September kommt die «Altersvorsorge 2020» vors Volk. Für den Einzelnen gibt es schon heute Alternativen, um das Heft selbst in die Hand zu nehmen.

Immobilieninvestment im Miteigentum Die «Altersreform 2020» macht es deutlich: Es ist höchste Zeit, über Alternativen in der privaten Vorsorge nachzudenken. Eine neue Internet-Plattform schiebt die hohen Eintrittsbarrieren des Immobilienmarktes bei Seite und macht echten Immobilienbesitz für jedermann möglich. 

Für die Befürworter ist sie der Durchbruch zur Sicherung der Renten, während sie die Gegenseite als Mogelpackung bezeichnet – die Rede ist von der «Altersreform 2020». Am 24. September findet eine Volksabstimmung über das Vorhaben statt. Neben der Flexibilisierung des Rentenbezugs und der Erhöhung des Eintrittsalters für Frauen stellt die Senkung des Mindestumwandlungssatzes ein zentrales Element der Reform dar. Die Rate, mit der das Altersguthaben in der beruflichen Vorsorge in eine jährliche Rente umgerechnet wird, beträgt momentan 6,8 Prozent. Sie soll in vier Schritten auf 6,0 Prozent zurückgefahren werden.

Hier kommt das eigentliche Dilemma zum Vorschein: Die Schweizer Pensionskassen erwirtschaften schlicht nicht mehr genügend Kapital, um den Anforderungen der Altersvorsorge gerecht zu werden. Verantwortlich für die Misere ist ein Mix aus demographischem Wandel, steigender Lebenserwartung und notorisch tiefen Zinsen. Während sich das System mit der Reduzierung des Umwandlungssatzes etwas Luft verschafft, bleibt die Situation für Arbeitnehmer brisant. Vor allem die Jüngeren unter ihnen können sich längst nicht mehr darauf verlassen, dass die öffentliche Vorsorge trotz lebenslanger Beitragszahlungen ihr Auskommen im Alter sichert.

Schon jetzt denken immer mehr Schweizer über Alternativen nach. Sie entscheiden sich dabei nicht selten für den Immobilienmarkt. Als die Erträge aus klassischen festverzinslichen Anlagen in den vergangenen Jahren sukzessive nachgaben, um schliesslich sogar negatives Terrain zu erreichen, spielte diese Anlageform ihre Stärken voll aus. Gerade heimische Immobilien entpuppten sich als solides Investment, welches weiterhin stabile Einkünfte abwarf. Überdies punkten sie mit ihrem rentenähnlichen Charakter. Eigentümer von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeliegenschaften beziehen über die Mieten regelmässige und fortlaufende Einkünfte. Zudem bleibt die Immobilie über den Tod hinaus bestehen. Dahingegen müssen Rentner in der Pensionskasse damit klarkommen, dass ihr Kapital nach dem Lebensende perdu ist.

Schon allein wegen der mitunter hohen Preise war der Zugang in das Immobiliensegment für Privatanleger lange Zeit stark beschränkt. Gerade rentable Objekte blieben das Privileg institutioneller Adressen respektive sehr vermögender Menschen. Genau hier setzt crowdhouse an. Das Fintech-Unternehmen spannt eine Brücke über die zentrale Eintrittsbarriere. Konkret ist auf der Online-Plattform schon ab einer Anlagesumme von 25.000 Franken die Miteigentümerschaft an einer Schweizer Renditeimmobilie möglich.

Interessenten können sich auf crowdhouse.ch umfassend über die einzelnen Liegenschaften informieren. Dabei stossen sie nur auf Objekte, die zuvor einen strengen Selektionsprozess durchlaufen haben. Neben internen Experten sind das unabhängige Beratungsunternehmen Wüest & Partner sowie die jeweils hypothekargebende Bank in das Verfahren involviert.

Einen Teil des Kaufpreises nimmt crowdhouse prinzipiell durch eine Hypothek auf. Die Miteigentümer steuern die Differenz bei. Diese Vorgehensweise macht eine im Vergleich zum Bruttoansatz höhere Ausschüttungsrendite möglich. Konkret bekommen die Investoren vierteljährlich ihren Anteil am Erfolg (Mieterträge abzüglich Betriebs-, Finanzierungs- und Verwaltungskosten) der Immobilie überwiesen. Was den Anlagehorizont anbelangt, sind via crowdhouse für jede Immobilie unterschiedliche Haltedauern von fünf bis zehn Jahren vorgesehen, wobei ein vorzeitiger Ausstieg auch vor Ablauf der Haltedauer jederzeit möglich ist.

Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird das Objekt erneut auf Herz und Nieren geprüft und der aktuelle Marktwert ermittelt. Anschliessend gilt das demokratische Prinzip: Die Miteigentümer entscheiden mit Zweidrittelmehrheit, ob sie die Liegenschaft verkaufen oder weiterhin behalten möchten. Natürlich partizipieren sie im Falle der Veräusserung an einer möglichen Wertsteigerung. Kurzum: Es gibt Wege, die Absicherung im Alter selbst in die Hand zu nehmen und auf diese Weise der anstehenden Abstimmung relativ gelassen entgegen zu sehen.