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Europäischer Detailhandel: Im Umbruch

Fünf Megatrends werden die Lebensmittelmärkte in den kommenden Jahren prägen.

Von red
28.03.2006

Discounter – der Durchmarsch geht weiter

Sinkende Einkommen fördern das Preisdiktat im Detailhandel und damit die Ausbreitung der Billiganbieter wie Aldi und Lidl in Europa oder der Dollar Stores in den USA. Die Konsumenten erwarten immer günstigere Produkte bei besserer Qualität.

Convenience Stores – das Comeback des Kleinformats

Die Alterung der Bevölkerung sowie die Zunahme der Doppelverdiener- und Singlehaushalte beschleunigen die Ausbreitung von Tankstellen- und Bahnhofshops sowie des modernen Quartierladens – mit einem auf die speziellen Kundensegmente zugeschnittenen Sortiment.

Detaillisten und Lieferanten – Kampf mit härteren Bandagen

Gesättigte Märkte in Westeuropa und die Marktmacht der ständig wachsenden global agierenden Detailhändler bringen die Lieferanten in Bedrängnis. Tiefere Einstandspreise im Laden lassen ihre Margen schnell erodieren. Der Markenartikel verliert weiter Boden.

Firmenzusammenschlüsse – Turbulenzen rütteln die Branche durch

In den letzten Jahren gehörte der Detailhandel zu den Branchen mit den heftigsten Akquisitionsaktivitäten. Es wurden zwar weniger Milliardendeals getätigt als in anderen Industrien wie Pharma oder Finanz, dafür gab es zahlenmässig mehr Übernahmen.

Mittel- und Osteuropa – die Detailhandelsmärkte der Zukunft

Die Lebensmittelmärkte im Osten wachsen mit atemberaubender Schnelligkeit. Die westeuropäischen Detailhändler sind in diesem 370-Millionen-Markt mit allen Vertriebskanälen – Supermärkten, Warenhäusern, Discountgeschäften und Convenience Stores – präsent.

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