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Im Kampf um ABB verschärft Cevian den Ton

Lars Förberg: Der Cevian-Partner will mehr Einfluss.  zvg

Der Entscheid zur Sparte Power Grids ist gefallen. Cevian-Partner Lars Förberg über die Wurzel des Problems beim Industriekonzern, die fehlende Unterstützung seiner ABB-Pläne und was zählt.

Von Marc Kowalsky
05.10.2016

In der Auseinandersetzung mit dem Industriekonzern ABB schlägt Cevian härtere Töne an: «Man muss endlich die Wurzel des Problems angehen, nämlich, dass die Strukturen bei ABB zu komplex sind. Die Firmenzentrale erstickt die Sparten, statt sie mit Sauerstoff  zu versorgen», sagt Cevian-Partner Lars Förberg im «Bilanz»-Interview.

Und er legt nach: «In unseren Augen reicht es ein­fach nicht, immer mal wieder ein neues Kostensen­kungsprogramm anzukündigen oder eine Geschäftseinheit von der einen Sparte in die andere zu verschieben», sagt er. «Aber statt wirklich etwas verändern zu wollen, sagt ABB: More of the same. Dabei sieht man anhand der Underperformance seit Jahren, dass das nicht reicht.» 

Konzernleitung und Verwaltungsrat müssten sich daran messen lassen, ob sie den Aktienkurs von 35 Franken mit ihren Massnahmen erreichen: «Wenn ja, ist alles gut.»

 

Das ganze Interview mit Lars Förberg lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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