Hans Ulrich Märki, als Europachef ranghöchster Schweizer beim Computerkonzern IBM, ordnet sein Reich neu. Per 1. Februar hat er, still und leise, wie es bei IBM üblich ist, den operativen Teil seines Postens verteilt an zwei Jung-CEO: Dominique Cerutti übernimmt West- und Südeuropa, Colleen Arnold leitet Nord- und Osteuropa sowie den Nahen Osten. «Das ist meine eigene Initiative, von mir angeregt, geplant und nun umgesetzt», betont Märki. Der 59-Jährige bleibt jedoch Chairman (VR-Präsident) von IBM EMEA.

Der Sesselwechsel kommt nicht überraschend. Bereits 2003, als er den CEO-Posten übernahm, kündigte Märki an: «Ich werde den Job kaum zehn Jahre machen.» In der Zwischenzeit freilich hat er IBM EMEA fundamental umgebaut. Höhepunkt ist die angekündigte Auflösung des Europa-Hauptsitzes in Paris-La Défense. Teile davon, so wird vermutet, werden demnächst nach Zürich verlagert. Märki selber zieht jedoch nicht um. «Premierminister Raffarin wollte, dass zumindest ich in Paris bleibe», sagt der gebürtige Aargauer. MK

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