Gestartet war der Riesenvogel auf dem Werksgelände in Everett, wo Boeing sein Konkurrenzmodell zum doppelstöckigen Airbus A380 Mitte Februar vorgestellt hatte. Der neue Jumbo ist knapp sechs Meter länger, besitzt ein neues Cockpit und eine neue Inneneinrichtung. Dabei ist er dank neuer Triebwerke und eines neuen Tragflächenprofils leiser und sparsamer als die Vorgänger.

Die Deutsche Lufthansa ist die erste Fluggesellschaft, die die Maschine erhält. Sie rechnet damit, den Flieger im kommenden Jahr in Betrieb zu nehmen. Bis dahin muss der Typ nach Angaben von Boeing mehr als 600 Flugstunden absolvieren, um die Zulassung zu erhalten.

Am Markt hat der neue Jumbo einen schweren Stand. Lufthansa ist bislang die einzige Gesellschaft, die sich für die Passagierversion des neuen Jumbos entschieden hat. Konkurrent Airbus dagegen weist für seine A380 per Ende Februar einen Bestellungseingang von 244 Stück aus.

Der allererste Jumbo überhaupt hatte 1969 abgehoben. Bis heute haben 1418 der Maschinen mit dem charakteristischen Buckel die Werkshallen verlassen.

(cms/rcv/awp)

 

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