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Zuwanderung 
«Für uns macht ein EWR 2.0 Sinn»

Nick Beglinger: «Quadratur des Kreises».   Keystone

Swisscleantech-Präsident Nick Beglinger hält es für unmöglich, die Personenfreizügigkeit mit einem Kontingentsystem zu verknüpfen. «Eine Quadratur des Kreises», sagt er. Und er macht einen Vorschlag.

Von Florence Vuichard
20.03.2014

Für Swisscleantech-Präsident Nick Beglinger ist es unmöglich, die Personenfreizügigkeit mit einem Kontingentsystem zu verknüpfen. «Es ist eine Quadratur des Kreises», sagt er im Interview mit der BILANZ. «Vielmehr muss das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative jetzt als Chance für einen Neuanfang mit der EU genutzt werden.» Es brauche nun einen «institutionellen Rahmen».

Denn nach dem 9. Februar müsse allen klar sein, dass die «Zeiten der Mauscheleien» vorbei seien. Beglingers Vorschlag: «Für uns macht ein EWR 2.0 in einer weiterentwickelten Form daher viel Sinn.» Und weiter: «Wir denken auch, dass ein EWR 2.0 sehr wohl eine Art permanente Ventilklausel beinhalten kann und soll.» Die Masseneinwanderungsinitiative der SVP bezeichnet Beglinger als «Mogelpackung» und als «Abschottungspopulismus pur».

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