Für das neue Langstreckenflugzeug der Swiss, die Boeing 777-300ER, stehen 44 fertig ausgebildete Piloten bereit. Das bestätigt die Swiss der «Bilanz». Die erste der neun fest bestellten Boeing trifft Ende Januar in Zürich bei Swiss ein, sechs der neun Maschinen sollen bis Ende Juli ausgeliefert sein.

Für diese sechs werden insgesamt 150 Piloten ausgebildet. Die erste Boeing wird als HB-JNA immatrikuliert und zunächst Kurzstrecken wie etwa Genf, Hannover, London oder Frankfurt anfliegen, damit die Piloten möglichst zügig Starts und Landungen verbuchen können. Der erste Langstreckenflug geht am 21. Februar nach New York.

Zusatzkapazitäten erzwingen Wachstum

Weil die 777-300ER rund 120 Sitze mehr aufweist als das aktuelle Swiss-Langstreckenflugzeug A340-300, wird Swiss «in der Anfangsphase einen Teil der Zusatzkapazitäten auch mit dem Via-Verkehr abdecken müssen», sagt Swiss-Kommerzchef Markus Binkert. Das heisst: Swiss wird versuchen, Umsteiger aus dem europäischen Ausland mit günstigen Preisen dazu zu bewegen, ihre Langstreckenflüge via Swiss und ihren Hub Zürich zu buchen.

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