Das Kommissions- und Inkassogeschäft sowie der Handel mit verschiedenen Rohwaren» sind laut Gründungsvertrag der Zweck der 1805 gegründeten Banque de Candolle Mallet & Cie. Doch die Handelsgeschäfte rückten bald in den Hintergrund, und das Finanzinstitut konzentrierte sich auf die Beratung der Kunden in Finanz- und Geschäftsangelegenheiten, was auch 200 Jahre später noch zu den Kernkompetenzen der heutigen Bank Pictet zählt.

Bereits in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts verwaltete die Bank Portfolios mit Obligationen und Aktien. 1890 arbeiteten gerade mal zwölf Angestellte für Candolle Mallet, im Jahr 1918 waren es schon mehr als achtzig. 1925 bekam die Genfer Privatbank den Namen Pictet & Cie. Es folgten Jahre der Stagnation. Die Bank litt unter den Folgen der Weltkriege und der Wirtschaftskrise der dreissiger Jahre. Erst 1950 begann eine Phase nachhaltigen Wachstums.

1967 eröffnete Pictet & Cie ihr erstes Konto für eine Pensionskasse und wagte sich so in ein neues Geschäftsfeld: die institutionelle Vermögensverwaltung. Heute machen die Guthaben der Institutionellen die Hälfte der Assets under Management aus.

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