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Luftfahrt 
Edelweiss fliegt rentabler als Swiss

CEO Bernd Bauer: Edelweiss will ihr Streckennetz in Asien erweitern. Nik Hunger

Edelweiss arbeitet noch rentabler als seine Konzernschwester Swiss. Und nun soll auch das Streckennetz in Asien erweitert werden.

Von Dirk Ruschmann
25.08.2016

Der Ferienflieger Edelweiss fliegt rentabler als die Swiss. Das berichtet die «Bilanz» in ihrer neuesten Ausgabe. Zwar nehmen weder Edelweiss noch der Lufthansa-Konzern zu Renditen der Edelweiss Stellung, doch «Bilanz» berichtet unter Berufung auf einen Konzernkenner, Edelweiss liege stabil über der Marke von 8 Prozent Betriebsgewinnmarge. Das ist jene Marke, die der frühere Swiss-Chef Harry Hohmeister als Ziel ausgerufen hatte und die Swiss nach jahrelangen vergeblichen Versuchen 2015 erstmals schaffte.

Neue Flugziele

Edelweiss, die stets eine Businessklasse an Bord hat, definiert sich als Premium-Ferienfluglinie, «in diesem Segment sind wir wohl die Einzigen» sagt CEO Bernd Bauer. Mit den vier neuen Grossraumfliegern vom Typ A340, die bis 2018 im Rahmen eines Wachstumsprogramms zur Edelweiss stossen, will Bauer neue Flugziele erschliessen.

Bereits bekannt sind das mexikanische Cancun, Costa Rica und San Diego, die ab dem ersten Halbjahr 2017 angeflogen werden. Nun gibt Bauer bekannt, dass er anschliessend das Streckennetz in Asien erweitern will: «Wir schauen uns Vietnam, Myanmar oder die Philippinen an», sagt Bauer.

 

Der Schweizer Ferienflieger arbeitet noch rentabler als die Swiss. Die Erfolgsstory von Edelweiss lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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